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Dynamisch synchronisiertes Locking — Ein Locking-Protokoll für Ressourcen-Locking in einer statuslosen Umgebung

  • Peter A. Gloor
Part of the Leitfäden der angewandten Informatik book series (XLAI)

Zusammenfassung

In einer gemäss dem Client-Server-Modell aufgebauten Umgebung wird unterschieden zwischen Client-Prozessen, welche Dienstleistungen verlangen, und Server-Prozessen, welche diese Dienstleistungen den Client-Prozessen anbieten.

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Literatur

  1. 1.
    Falls durch einen Uebertragungsfehler ein älterer (ungültiger) Eintrag für die gleiche Ressource nicht richtig von allen Clients gelöscht wurde, so wird der ältere Eintrag durch den neuen Eintrag überschrieben.Google Scholar
  2. 2.
    Damit stellt sich das Problem der Gleichzeitigkeit: Aktionen werden als gleichzeitig bezeichnet, wenn sie zu Beginn ihrer Ausführung von ihrer gegenseitigen Existenz auf Grund der Netzwerkverzögerung nichts wissen.Google Scholar
  3. 3.
    Die Abweichung der Uhren der verschiedenen Clients muss kleiner als (Decaytime)/2 sein. Andernfalls werden Locks als zerfallen erkannt, sobald sie in die Lock-Tabellen der Clients eingetragen werden. Es wird hier angenommen, dass das Netzwerk eine grob synchronisierte globale Uhr zur Verfügung stellt. Auch werden keine zusätzlichen Massnahmen zur Erkennung von divergierenden Uhren getroffen. Im schlimmsten Fall (bei schlecht synchronisierten Uhren) wird jeder noch gültige Lock bei einem neuen Lock-Request als zerfallen angenommen und das Protokoll für einen zerfallenen Lock ausgeführt. Der korrekte Ablauf des DSL-Algorithmus ist aber weiterhin gewährleistet.Google Scholar
  4. 4.
    Der Name der Konstanten heisst Networkdelay, der Effekt, zu dessen Behebung die Networkdelay-Konstante verwendet wird, wird als Netzwerk-Verzögerung bezeichnet.Google Scholar
  5. 5.
    Die Bestimmung dieser Grösse ist für den korrekten Ablauf des Algorithmus von fundamentaler Bedeutung. Die Bestimmung muss experimentell erfolgen, indem mit einem Testprogramm solange experimentiert wird, bis die kleinste Grösse gefunden wird, mit der das Testprogramm noch 100% fehlerfrei arbeitet. Wird die Grösse zu klein angesetzt, so muss, wie in (6.4.5.) beschrieben, die Fehlerbedingung erkannt und das laufende Programm mit einer Fehlermeldung abgebrochen werden.Google Scholar

Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1989

Authors and Affiliations

  • Peter A. Gloor
    • 1
  1. 1.Universität ZuürichDeutschland

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