Advertisement

Perspektiven der Lebenslaufforschung

  • Wolfram Fischer
Chapter
Part of the Biographie und Gesellschaft book series (BUG, volume 7)

Zusammenfassung

Da steckt einer in einer Krise und will aus seiner Haut, seiner “sozialen Haut” sozusagen. Als Mr. White besteht er darauf: Ich bin nicht Stiller! Ich will ein anderer sein als der, für den ihn seine Umwelt hält, ein anderer als der, der er durch sein Handeln geworden ist. Fluchtpunkt der Angst für den Ich—Erzähler ist die biographische Wiederholung — soziologisch “Struktur des Lebenslaufs” — die subjektive Übereinstimmung damit erscheint ihm gleichwohl als einzige Möglichkeit, dem Scheitern zu entrinnen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bude, H., 1984: Rekonstruktion von Lebenskonstruktionen — eine Antwort auf die Frage, was die Biographieforschung bringt. in: Kohli/Robert 1984, 7–28 ).Google Scholar
  2. Fischer, W.,1978: Struktur und Funktion erzählter Lebensgeschichten, in: Kohli 1978, 322–336.Google Scholar
  3. Fischer, W., 1982a: Time and Chronic Illness. A Study on the Social Constitution of Temporality. Berkeley (Eigenverlag).Google Scholar
  4. Fischer, W., 1982b: Lebenszeit und Alltagszeit. Die biographische Bewältigung chronischer Krankheiten, in: ZSE 2: 5–19.Google Scholar
  5. Fischer, W., 1985: Prekäre Leiblichkeit und Alltagszeit. Kontingenz und Rekurrenz in der Zeiterfahrung chronisch Kranker, in: F. Fürstenberg/I. Mórth (Hrsg.), Zeit als Strukturelement von Lebenswelt und Gesellschaft. Linz, 237–256.Google Scholar
  6. Fischer, W./Kohli, M., 1987: Biographieforschung, in: W. Voges (Hrsg.), Methoden der Biographie— und Lebenslaufforschung, Opladen, 25–49.Google Scholar
  7. Fuchs, W., 1983: Jugendliche Statuspassage oder individualisierte Jugendbiographie? in: Soziale Welt 34: 341–371.Google Scholar
  8. Fuchs, W., 1984: Biographische Forschung. Eine Einführung in Praxis und Methoden, Opladen. Gurwitsch, A., 1975: Das Bewußtseinsfeld, Berlin /New York.CrossRefGoogle Scholar
  9. Hildenbrand, B. u.a., 1984: Biographiestudien im Rahmen von Milieustudien, in: Kohli/Robert 1984: 29–52.Google Scholar
  10. Kohli, M. (Hrsg.), 1978: Soziologie des Lebenslaufs, Darmstadt.Google Scholar
  11. Kohli, M., 1985: Die Institutionalisierung des Lebenslaufs. Historische Befunde und theoretische Argumente, in: KZfSS 37: 1–29.Google Scholar
  12. Kohli, M., 1986: Gesellschaftszeit und Lebenszeit. Der Lebenslauf im Strukturwandel der Moderne, in: J. Berger (Hrsg.), Die Moderne — Kontinuitäten und Zäsuren, Soz. Welt, SB 4, Göttingen, 183 — 208.Google Scholar
  13. Kohli,M./Robert, G., (Hrsg.), 1984: Biographie und Soziale Wirklichkeit. Neue Beiträge und Forschungsperspektiven, Stuttgart.Google Scholar
  14. Matthes, J./Pfeiffenberger, A./Stosberg, M. (Hrsg.), 1981: Biographie in handlungswissenschaftlicher Perspektive, Nürnberg.Google Scholar
  15. Mayer, K.U., 1987: Lebenslaufforschung, in: W. Voges (Hrsg.), Methoden der Biographie— und Lebenslaufforschung, Opladen, 51— 73.Google Scholar
  16. Meneau—Ponty, M., 1986: Von Mauss zu Claude—Levi—Strauss, in: A. Metraux/B. Walden fels (Hrsg.), Leibhaftige Vernunft, München, 13–28.Google Scholar
  17. Oevermann, U., 1983: Zur Sache. Die Bedeutung von Adornos methodologischem Selbstverständnis für die Begründung einer materialen soziologischen Strukturanalyse, in: L.v. Friedeburg/J. Habermas (Hrsg.), Adorno Konferenz 1983, Frankfurt, 234–289.Google Scholar
  18. Oevermann, U., 1985: Versozialwissenschaftlichung der Identitätsformation und Verweigerung von Lebenspraxis: Eine aktuelle Variante der Dialektik der Aufklärung, in: B. Lutz (Hrsg.), Soziologie und gesellschaftliche Entwicklung. Verhandlugen des 22. Deutschen Soziologentages in Dortmund 1984, Frankfurt, 463–474.Google Scholar
  19. Oevermann, U., 1986: Kontroversen über sinnverstehende Soziologie, in: S. Aufenanger/M. Lenssen (Hrsg.), Handlung und Sinnstruktur, München, 19–83.Google Scholar
  20. Rosenthai, G., 1987: Wenn alles in Scherben fällt. Von Leben und Sinnwelten der Kriegsgeneration, Opladen.CrossRefGoogle Scholar
  21. Schütz, A. 1971: Das Wählen zwischen Handlungsentwürfen, in: GA I, Den Haag, 77–110. Schütze, F., 1981: Prozefistrukturen des Lebenslaufs, in: Matthes u.a. 1981, 67–156.Google Scholar
  22. Schütze, F., 1984: Kognitive Strukturen des autobiographischen Stegreiferzählers, in: Kohli/Robert 1984, 78–117.Google Scholar
  23. Soeffner, H. —G., 1982: Prämissen einer sozialwissenschaftlichen Hermeneutik, in: Soeffner, H. —G., (Hrsg.), Beiträge zu einer empirischen Sprachsoziologie, Tübingen, 9–48.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Wolfram Fischer

There are no affiliations available

Personalised recommendations