Advertisement

Das kommunikative Umfeld der Mitarbeiterzeitung: Public Relations

  • Katrin Bischl

Zusammenfassung

In den obigen Ausführungen war bereits mehrfach von Public Relations, externen sowie internen Public Relations, die Rede. Nun sollen die aus dem beruflichen Kontext stammenden Begriffe kurz vorgestellt und das dieser Arbeit zugrundeliegende Verständnis dieser Begriffe dargestellt werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 29.
    Definitionen von Public Relations — zumeist Forderungskataloge — sowie kritische Betrachtungen finden sich bei Beger/ Gärtner/ Mathes 1989, 19–27; Brandtner 1981, 20–25; Derieth 1995, 20–25, 52–54; Heini 1960, 27–39; Hundhausen 1969, 14–23; Köcher/ Birchmeier 1992, 11–13, 59; Oeckl 1964, 25–42; Oeckl 1976, 49–52; Petersen 1986, 11 f.; Pirner 1989, 1–66; Ronneberger/ Rühl 1992, 26–29; Rühl 1992a, 1992b.Google Scholar
  2. 30.
    Dieser Hinweis findet sich schon bei Oeckl, der sich auf amerikanische Untersuchungen bezieht, vgl. Oeckl 1964, 25, ebenso bei Beger/ Gärtner/ Mathes 1989, 25.Google Scholar
  3. 31.
    Verzichten möchte ich auch auf eine Diskussion der Definitionen bzw. Begriffsbeschreibungen der (z.T. synonym verwendeten) Begriffe Public Relations, Information, Kommunikation, Unternehmenskommunikation sowie interne Public Relations, interne Information, interne (Unternehmens-) Kommunikation usw., da dies von der Beschreibung des Mediums Mitarbeiterzeitung wegführen würde. Eine Analyse der Begrifflichkeiten — vor allem wie sie sich in der Praktikerliteratur findet — erscheint mir gleichwohl als ein lohnendes Forschungsvorhaben. Es könnte Aufschluß geben über den Kommunikationsberuf Public Relations und den dort vorherrschenden Umgang mit Sprache und könnte somit existentielle Fragen der Branche erleuchten. Einen kritischen Einstieg in die Thematik ermöglichen Ronneberger/ Rühl 1992; Rühl 1992a, Rühl 1992b.Google Scholar
  4. 32.
    Zur Abgrenzung von Public Relations zu Journalismus und Werbung sowie Marketing, doch auch zu Propaganda vgl. u.a. Brandtner 1981, 25–35; Haedrich 1992, 263 f.; Hundhausen 1969, 126–139; Oeckl 1964, 58–60; Oeckl 1976, 52–53, 77–81; Pirner 1989, 39–45.Google Scholar
  5. 33.
    Die Frage, ob interne Public Relations, wie ich sie nenne, zu den Public Relations zu zählen sind, oder ob man nicht von interner Information sprechen sollte, die nicht zu diesem Bereich zählt, bleibt ausgespart, da ich sie für überflüssig halte; vgl. Kalmus/ Classen 1979, 32 ff., 186 ff.; Kalmus 1982, 93 f.Google Scholar
  6. 34.
    Zur Beschreibung von externen Public Relations vgl. Beger/ Gärtner/ Mathes 1989, 145–179; Blechner 1994; Bogner 1990, 145–225; Demmer 1993; Gefficen 1998; Hardenbicker 1998; Hassinen/ Wenner 1994; Heijnk 1998; Hermanni 1991; Hönig 1998; Hundhausen 1969, 43–46; Kerlikowsky 1969; Köcher/ Birchmeier 1992, 84–86; Neidhart 1994; Neidhart 1995; Oeckl 1979, 117 f.; Schwamberger 1998.Google Scholar
  7. 35.
    Zu „interne Public Relations“, doch auch zu der begrifflichen Vielfalt vgl. Armbrecht 1992 (er spricht von „innerbetrieblicher Informationsarbeit“); von Bargen 1992, 106 ff. (er verwendet „interne Kommunikation“ und „interne Informationspolitik“ synonym); Beger/ Gärtner/ Mathes 1989, 117–141 (sie beschreiben die „Mitarbeiterkommunikation“); Bogner 1990, 129–138 (er verwendet den Begriff„interne Kommunikation“); Derieth 1995, 140 ff (verwendet die Bezeichnung „interne Information“); Friedrich 1979 benennt die Merkmale „Interner Public Relations“; Kalmus/ Classen 1979, 32–54 (sie sprechen von „interner Information“); Kalmus 1982 (er stellt die Informationsaufgabe in den Vordergrund); Köcher/ Birchmeier 1992, 77–83 (sie verwenden den Begriff „interne PR-Arbeit“); Oeckl 1976, 118 (er beschreibt die „interne Information“); Scior 1982 (er unterstreicht die Bedeutung des Bereichs „unternehmensinterne Öffentlichkeitsarbeit“); Thommen 1981 (er thematisiert „innerbetriebliche Information“).Google Scholar
  8. 36.
    Das Phänomen der Mehrfachadressierung ist ausführlich behandelt in Kühn 1995.Google Scholar
  9. 37.
    Zur E-Mail als betriebsintemes Kommunikationsmedium s. Janich 1994.Google Scholar
  10. 38.
    Vgl. auch Haedrich 1982, Vorwort; Hoff/ Strtimpel 1982, 37–41; Oeckl 1976, 27; Schreiber 1973, 14.Google Scholar
  11. 39.
    Zur joumalistischen Berichterstattung siehe u.a. Spiegel 25/1995, 22–36, Mannheimer Morgen 21.6.95, 22.6.1995, FAZ 21.6.1995. — Analysen der Vorgänge bieten u.a. Greenpeace 1997 und Hecker 1997.Google Scholar
  12. 40.
    Zur Berichterstattung Mannheimer Morgen 30.1.1998 sowie Süddeutsche Zeitung 30.1.1998. — Zur Auseinandersetzung mit diesem Thematik vgl. Baerns 1997; Greenpeace 1997; Hecker 1997.Google Scholar
  13. 41.
    Ausführungen zu dem Gedanken, daß Public Relations als Reaktion der Wirtschaft auf gesellschaftliche Veränderungen bzw. Ansprüche zu begreifen sind, vgl. auch Haedrich. Er sieht „PR als Verbindungsglied zwischen Unternehmen und gesellschaftlichen Teilöffentlichkeiten“ (1992, 262); vgl. auch Schüller 1991; Burkart/ Probst 1991, 56–58. — Die von mir formulierte These findet auch Unterstützung in historischen Darstellungen der Public Relations. Sie seien zunächst in den USA als Reaktion auf Eisenbahnerstreiks entstanden und hätten später in Europa vor allem als Antwort auf Unruhen unter Arbeitern einen ersten Entwicklungsschub erlebt vgl. Annbrecht 1992, 195–209; Barthenheier 1982, 3–14; Bogner 1990, 50–52; Brandtner 1981, 36–47; Heini 1960, 5–24; Kalmus/ Classen 1979, 35 – 38, Klomen 1952, 9–13; Köcher/ Birchmeier 1992, 14 f.; Oeckl 1964, 78–97; Oeckl 1976, 92–98; Pauli 1993, 41–44; Petersen 1986, 12–16; Ronneberger/ Rühl 1992, 41–55; Zedtwitz-Arnim 1961, 12–20.Google Scholar
  14. 42.
    Der Begriff Untemehmenskommunikation bei Derieth entspricht in etwa dem Begriff Public Relations, wie er in dieser Arbeit verwendet wird.Google Scholar
  15. 43.
    Vgl u.a. Haedrich 1992, 262. Er verweist auf eine Marketing-Untersuchung der Freien Universität Berlin, die belegt, daß Unternehmensleitungen der „gesellschaftlichen Umwelt“ einen „hohen Anteil am Unternehmenserfolg“ beimessen.Google Scholar
  16. 44.
    Über kritische Medienberichterstattung klagen u.a. Beger/ Gärtner/ Mathes 1989, 29, 92; Schreiber 1973, Einleitung, 37. — Für meine Arbeit spielt das spannungsreiche Verhältnis von Journalismus zu Public Relations keine Rolle; vgl. hierzu Baerns 1982; Brandtner 1981, 25–31; Dorer 1991, 2 f.Google Scholar
  17. 45.
    Obgleich der Einfluß der PR-Branche auf die Medien und die dort vermittelten „Wirklichkeiten“ erheblich sind. Zum Einstieg in das Thema vgl. Dorer 1994.Google Scholar
  18. 46.
    Zur Rolle dialogischer Kommunikation in der PR-Branche vgl. Burkart/ Probst 1991; Petersen 1986, 5660; Schürmann 1994, 110–112. Eine kritische Betrachtung liefert Kunczik 1994, 247–257. — Vgl. auch meine Ausführungen in Abs. 3.5.5, in Abs. 5.7.1 und in Abs. 9.2, Punkt 6.Google Scholar
  19. 471.
    471ch verwende hier den Terminus „öffentlich“, obwohl es sich eigentlich um eine teilweise öffentliche Mitteilung handelt, da Mitarbeiterzeitungen von Angestellten gelesen werden und somit nur eine Teilöffentlichkeit ihren Rezipientenkreis bildet. Aber innerhalb des Betriebs sind diese Mitteilungen öffentlich.Google Scholar
  20. 48.
    Daß dies mit unterschiedlicher Zielsetzung und mit unterschiedlicher Quantität geschieht, führe ich in den Abschnitten 5.8.1, 5.8.2 und 6.2.1 aus.Google Scholar
  21. 49.
    Ich möchte nicht vergangene Zeiten glorifizieren. Über die Nachteile früherer Strategien der Unternehmensführung bin ich mir bewußt, z.B. war die Abhängigkeit der Angestellten vom Firmeninhaber viel größer, und familiäre Veränderungen — etwa der Tod des Firmeninhabers — konnten das Ende des Betriebs und der beruflichen Existenz des Angestellten bedeuten. Mir geht es hier lediglich um die Darstellung innerbetrieblicher struktureller Veränderungen, die nicht ohne Folgen für das Medium Mitarbeiterzeitung geblieben sind.Google Scholar
  22. 50.
    Zu Corporate Identity vgl. meine Ausführungen in Abs. 4.1.4.Google Scholar
  23. 51.
    Das heißt natürlich nicht, daß ein Unternehmen auf jeden einzelnen Mitarbeiter angewiesen ist, wohl aber auf eine bestimmte Anzahl von ihnen.Google Scholar
  24. 52.
    Vgl. Demuth/ Garbett/ Richter 1984, 54–65.Google Scholar
  25. 53.
    Hierbei handelt es sich um ein juristisch verbrieftes Recht, verankert im Betriebsverfassungsgesetz.Google Scholar
  26. 54.
    Als Führungsmittel eingestuft wird die unternehmerische Information u.a. von Thommen 1981, 22.Google Scholar
  27. 55.
    Zu diesem Ergebnis kommt Hoff durch eine Befragung der 500 größten deutschen Industrieunternehmen (Rücklaufquote 25%).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Katrin Bischl

There are no affiliations available

Personalised recommendations