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Beziehungen zwischen Entitäten und die Relationalität des Raumes

  • Jürgen JostEmail author
Chapter
Part of the Wissenschaft und Philosophie – Science and Philosophy – Sciences et Philosophie book series (WP)

Zusammenfassung

Das Grundprinzip der einsteinschen Relativitätstheorie ist, dass sich ein System auf verschiedene Weisen lokal beschreiben lässt. Aber die Übergänge zwischen den verschiedenen lokalen Beschreibungen eines Systems müssen bestimmten Regeln genügen, und in diesen Übergangsregeln statt in den einzelnen Beschreibungen drückt sich die Struktur aus. Die Beschreibungen sind relativ, aber die absolute Struktur des Systems zeigt sich in Kompatibilitätsregeln. Um darzulegen, dass die Relativitätstheorie besser mit der relativen Raumvorstellung von Leibniz als mit dem absoluten Raumbegriff von Newton verträglich ist, werden in diesem Kapitel systematisch die mathematischen Grundlagen entwickelt. Die Geometrie entfaltet sich gemäß der Lösungen der Feldgleichungen dynamisch in der Zeit, und hierzu braucht man nur die Anfangswerte zu kennen, aber keinen fixierten Hintergrundsraum. Allerdings ermöglichen die Feldgleichungen auch das Entstehen von Singularitäten der Raumzeit.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Geometrische Methoden und Komplexe SystemeMax-Planck-Institut für Mathematik in den NaturwissenschaftenLeipzigDeutschland

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