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Individuelles und kollektives Trauma, und warum Verwaltungen die bessere Organisationsform sind

  • Christian KohlrossEmail author
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Zusammenfassung

Ausgehend von einem psychoanalytischen Begriff des Traumas wird der Frage nachgegangen, inwiefern nicht nur Einzelne, sondern auch Gruppen, Organisationen und Gesellschaften unter Trauma-Folgestörungen leiden können. Dazu wird kurz an den Freudschen Begriff des Traumas erinnert (Abschn. 1), um sodann mit seiner Hilfe Gemeinsamkeiten und Unterschiede individueller und kollektiver Traumata darzulegen (Abschn. 2). Schließlich wird gezeigt, wie und warum Verwaltungen probate Organisationsformen sind, um Traumatisierungen, die beim Zusammentreffen von individuellen und kollektiven Bedürfnissen nahezu unvermeidbar sind, dennoch zu vermeiden (Abschn. 3).

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Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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