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Informelles Lernen

  • Jürgen SammetEmail author
  • Jacqueline Wolf
Chapter
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Zusammenfassung

Ausgangspunkt der Learning Revolution sind die Auswirkungen der Digitalisierung: Konsequente Kundenorientierung und immer kürzere Innovationszyklen erfordern agiles Arbeiten statt klassischer Linienfunktionen. Agiles Arbeiten wiederum erfordert agiles Lernen. Die Praxis informellen Lernens kommt dem sehr nahe: Informelles Lernen „geschieht“. Da die Lerner selbst bestimmen, was sie lernen wollen, folgt Lernen meist eher dem Grundsatz „gelernt wird, was hilft“ als einem ausgeklügelten didaktischen Plan. Typisch ist, dass sich Phasen des „Selbstlernens“ mit Phasen des „Lernen mit und durch andere(n)“ (Social Learning) abwechseln. Karlheinz Pape bezeichnet ein solches Lernen als „Lernen in Netzwerken“. In seinem Blog schreibt er dazu: „Jede neue Herausforderung am Arbeitsplatz will bewältigt werden. Entweder man probiert es einfach, oder man fragt KollegInnen, oder man sucht nach Dokumenten, Büchern, oder anderen Wissensquellen, bis man sein aktuelles Problem gelöst hat – und entsprechend handeln kann“ (Pape, Lernen in Netzwerken, https://khpape.wordpress.com/2016/02/05/lernen-in-netzwerken/, 2016).

Literatur

  1. CLC Corporate Learning Community. (2017). Lernen in Organisationen im Digitalen Zeitalter. https://de.wikibooks.org/wiki/Organisationales_Lernen_im_Digitalen_Zeitalter.
  2. Fandel-Meyer, T. et al. (2015). Scil Trendstudie: Trends im Corporate Learning. Freiburg i. B. https://scil.unisg.ch/de/scil-vortraege-publikationen/studien.
  3. Freigang, S. (2015). Was ist ein „Smart learning environment“? https://sirkkafreigang.com/2015/10/08/was-ist-ein-smart-learning-environment/.
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  9. Stepper, J. (2015). Working Out Loud : For a Better Career and Life. Ikigai Press.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.KitzingenDeutschland
  2. 2.KitzingenDeutschland

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