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Energiesparprogramme

  • G. Quernheim
Part of the Top im Gesundheitsjob book series (TGJOB)

Zusammenfassung

Durch welche Copingstrategien (von englisch «to cope with»: bewältigen, überwinden) lässt es sich zufriedener im Gesundheitswesen arbeiten? Es werden zwei Arten von Coping unterschieden: die «aktive» und die «passive» Stressbewältigung.

6.1 Coping

Durch welche Copingstrategien (von englisch «to cope with»: bewältigen, überwinden) lässt es sich zufriedener im Gesundheitswesen arbeiten? Es werden zwei Arten von Coping unterschieden: die «aktive» und die «passive» Stressbewältigung.

Aktives instrumentelles Coping beinhaltet rasch erlernbare, einfache Techniken, wie z. B. Zeitmanagement, positive Selbstinstruktion, Delegieren, professionelle Sortier- und Organisationssysteme, «Nein-Sagen», die Mobilisierung sozialer Unterstützung und orientiert sich immer an der Umwelt. Es eignet sich besonders, wenn der Anwender über genügend Ressourcen verfügt.

Passives oder palliatives (linderndes) Coping entsteht durch Auftanken und Regenerieren außerhalb des Arbeitsplatzes und ist auf die eigene Person gerichtet. Entspannungstechniken und die Änderung des eigenen Verhaltens kommen dabei zum Einsatz. Hier versucht der Anwender, gefühlsregulierend aktiv zu werden Kap. 3.3. Oftmals werden dabei auch ungeeignete Methoden, wie z. B. die Bagatellisierung, Vermeidungstendenzen, Kompensation und Resignation angewendet.

Die Besonderheiten des Pflegeberufs, die durch die intensive Beziehung zu Patienten (jeden Tag acht Stunden lang Kontakt in einer menschlichen Ausnahmesituation, nämlich hilfloses Ausgeliefertsein des Patienten) im Gegensatz zu anderen Gesundheitsberufen (mit Kontaktzeiten für die Dauer der Behandlung) wie bei Physiotherapeuten oder Angestellten einer Arztpraxis entstehen, werden nachfolgend vorrangig betrachtet.

6.2 Persönliche Energiesparprogramme

Burnout-Betroffene kommen alleine kaum noch von der «Überholspur» herunter und oftmals werden zaghafte Bremsversuche vom Chef oder von Kollegen kritisch beäugt. Betroffene wissen nicht, wie sie aus einem System aussteigen sollen, das sie anheizt, im Sinne von: «Jetzt bloß nicht nachlassen.» oder «Nichts liegen lassen», obwohl klar ist, dass auf Dauer dieses Tempo nicht zu halten ist.

Bei der Therapie des Burnouts geht es nicht darum, ein Leben ohne Stress anzustreben. Oder ein Leben, in dem alles so geschieht, wie man sich das vorstellt. Vielmehr lernt der Betroffene seine Lebensenergie zurückzuholen, einen weniger Willenskraft verbrauchenden, individuellen Weg zu finden, um mit den äußeren Ereignissen durch geändertes Denken sinnvoll umzugehen. Dieses ist für langjährig voll-powernde Leistungsträger nicht einfach. Wenn Burnout-Patienten in einer stationären Einrichtung sind, möchten einige von ihnen am liebsten von morgens bis abends behandelt werden, weil ihnen das Nichtstun so unproduktiv erscheint. Genau hier setzen Veränderungsprozesse an: Patienten lernen «anders zu denken»: «Geliebt und anerkannt werden» auch ohne Leistung erbringen zu müssen. Durch Kunsttherapie sollen z. B. die kindlichen Seiten wieder entdeckt werden und das verschüttete Interesse am «Unproduktiven», aber Kreativen, an Formen, Malen und Musizieren wieder aktiviert werden.

6.2.1 Nutzen Sie Coaching

Im Frühstadium des Burnouts kommen Sie mit Ihrem gesunden Menschenverstand und durch Lektüre von Fachbüchern bzw. den Besuch von Kurzseminaren in vielen Fällen alleine weiter. Oft braucht es dabei nur den Anstoß von außen. Dadurch soll eine Reflexion der bisherigen Situation vorgenommen und nüchtern erkannt werden, was Sie immer wieder viel Kraft und Nerven kostet und welche konkreten Möglichkeiten zum Energieeinsparen vorliegen. Je rechtzeitiger ein Burnout-Risiko erkannt wird, desto erfolgreicher gelingt die Prophylaxe bzw. Therapie. Manchmal helfen auch wenige Termine bei einem qualifizierten Burnout-Coach. Dieser wirkt wie ein beschleunigender Katalysator und verhilft zu neuen Einsichten, indem der Coach Änderungsprozesse unterstützt. In diesen Ihren Belangen Hilfe zu suchen, ist kein Zeichen von Schwäche sondern ganz im Gegenteil ein Zeichen von Souveränität, die eigenen Grenzen anzuerkennen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

6.2.2 Machen Sie echte Pausen während der Arbeit

Die Pausenforschung offenbart, dass mehrmals am Tag stattfindende Rhythmen von sich anbahnender Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche wichtige Kommunikationsmuster zwischen Körper und Seele darstellen (Rossi u. Nimmons 2007). Das Körperbedürfnis nach Pause zeigt sich u. a. im Wunsch nach Recken, Gähnen, Tagträumen und leichtem Appetit. Anstatt die Müdigkeit zu übergehen, empfiehlt der Psychobiologe Ernest Rossi, in solchen Fällen der Natur ihren Lauf zu lassen und eine Regenerationsphase einzuhalten. Mehrere Mikropausen oder Drei-Minuten-Meditationen über den Dienst verteilt, helfen viel. Sich dabei einfach an ein (bestenfalls) offenes Fenster hüftbreit stellen, langsame vertiefte Atemzüge nehmen und noch ruhiger Ausatmen. In einer aufrechten Haltung die Schultern hängen lassen, kurz die Augen schließen und die entspannte Gesichtshaut und Lider fühlen. Achten Sie auf Ihre Pausen, damit Ihr Körpersystem wieder in den Ruhemodus runterfährt.

Sollte aufgrund der Arbeitsbelastung zu diesem Zeitpunkt keine Pause möglich sein, reservieren Sie sich für diese Momente Tätigkeiten, die für Sie keine hohen Anforderungen darstellen, z. B. einfache administrative Verrichtungen, oder gehen Sie die Post holen. Auf jeden Fall tun Sie im Gegensatz zur vorherigen Tätigkeit etwas völlig Anderes.

Pausengestaltung

Idealerweise sollten Sie während der Pausen in frischer Luft spazieren gehen, sich draußen hinsetzen oder -legen und keine aufreibenden Gespräche (Telefonate) führen. Verlassen Sie Ihren Arbeitsort! In Industrie und Wirtschaft wurden bereits Einzelkojen mit Liegemöglichkeiten eingerichtet, um den Mitarbeitenden kurze Schlafmöglichkeiten anzubieten. Dieses führte zu einem Anstieg der Produktivität und zur Verringerung von Krankmeldungen wegen Burnout. Praktizierte Pausen zum richtigen Zeitpunkt sind entscheidend für die optimale Leistung aller wichtigen Selbstregulierungssysteme. Während das Unterbewusstsein versucht, das bisher Erlebte zusammenzufassen und einen möglichen Sinn abzuleiten, verarbeitet unser Geist die Ereignisse und leitet neue Erkenntnisse daraus ab. Dieses schafft Entlastung. Mitarbeitende fühlen sich nach Pausen wieder aufgeladen und sind bereit, nachfolgende Aufgabenstellungen und Probleme motiviert zu anzugehen.

In einer Metaanalyse kamen britische Forscher zum Ergebnis, dass ein kurzer Spaziergang in der Natur fast sicher zur Entspannung führt. Nur fünf Minuten in Bewegung und frischer Luft reichen schon, die Laune und das Selbstbewusstsein merklich zu verbessern. Besonders günstig wirkten dabei Umgebungen mit Wasser (Fluss oder See). Hier kann Stress besonders gut abgebaut werden.

Bestehen Sie auf Ihre Pausen, die laut Arbeitszeitgesetz vorgeschrieben sind. Sprechen Sie sich ggf. mit Nachbarstationen ab. Wie wäre es, anstatt einmal 30 Minuten Pause zu machen, mit zweimal 15 Minuten? Suchen Sie sich einen stillen Ort abseits Ihres Arbeitsfelds. Dort trinken Sie in aller Ruhe eine Tasse frisch aufgebrühten Tee und essen eine leicht verdauliche Kleinigkeit. Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Stunden vorher gearbeitet haben und sich diese kleine Pause gönnen dürfen. Es geht nicht darum «stundenlang» zu pausieren. Achten Sie beim Pausieren zum Beispiel nur auf Ihre Atmung. Wo im Körper ist das Wohlbehagen am stärksten spürbar? Weiten Sie dieses Gefühl auf den gesamten Körper aus. Die Kunst beim richtigen Pausieren ist also:
  1. 1.

    das Erkennen der Pausenbedürftigkeit,

     
  2. 2.

    das Verschaffen des Zugangs und

     
  3. 3.

    schließlich die Regeneration mit anschließendem Neustart einer Kreativitätsperiode.

     

Praxistipp

Stimmen Sie sich mindestens einmal im Jahr auf sich selbst ein. Nutzen Sie eine solche Auszeit und besuchen Seminare zum Meditieren oder zur Selbstpflege.

Längere Auszeit

Viele Arbeitnehmer träumen davon, ein Sabbatjahr zu nehmen, haben aber Angst, sich dadurch beim Arbeitgeber entbehrlich zu machen. Der Begriff entstammt der jüdischen Thora und besagt, dass alle sieben Jahre der Ackerbau ruhen solle, damit sich der Boden erholen kann. Mittlerweile sind Auszeiten (engl. «sabbaticals») auch in Unternehmen angekommen. Arbeitnehmer gönnen sich eine Auszeit von einigen Monaten bis zu zwei Jahren. Durch das Teilzeit- und Befristungsgesetz von 2001 können Mitarbeitende und Arbeitgeber über flexible Arbeitszeiten gemeinsam entscheiden.

Bewusste Auszeiten können auch ein paar Tage im Kloster oder in einer Berghütte verbracht werden. Dieses zählt zur Odysseus-Strategie: Man fesselt sich selbst, um dem Multitasking, also den unendlichen Möglichkeiten der Ablenkung nicht zu verfallen, sondern einfach um nichts zu tun und seine Gedanken zu beruhigen. Mindestens einmal jährlich sollten Sie sich an einen ruhigen Ort zurückziehen, um wichtige Reflexionsfragen zu beantworten: «Was tue ich gerne?», «Was nährt mich, was widerstrebt mir?», «Was möchte ich noch erreichen?», «Möchte ICH das, oder mache ich es, um einem anderen etwas zu zeigen/zu beweisen?», «Welche Stärken sollte ich weiterentwickeln, an welchen Schwächen sollte ich arbeiten?».

Ernährung und Trinken

Im Berufsalltag gibt es einige Extreme. Manche kommen nüchtern zur Arbeit und muten ihrem Körper über Stunden volle Leistung zu, obwohl vorher nicht «aufgetankt» wurde. Die ersten Frühstückspausen sind dann oft 4–5 Stunden nach dem Aufwachen. Unterzuckerung oder Hunger bedeuten für den Körper zusätzlichen Stress. Aber auch zu viel bzw. falsche Nahrung kann belasten.

Wir sind, was wir essen

Stellen Sie sich vor, nach der Mittagspause ein anspruchsvolles Projekt angehen zu müssen. Würden Sie es lieber tun, nachdem Sie Nudeln und Fleisch in Sahnesoße gegessen haben oder nach einem frischen Salat mit gegrilltem Schafskäse?

Wasser ist das reinste Lebenselixier. Der (arbeitende) Mensch benötigt täglich 2–3 Liter Flüssigkeit – und damit ist keinesfalls Kaffee gemeint. Trinken Sie möglichst viel Wasser, Tee, Fruchtsaftschorlen usw. Was wissenschaftlich für Lernen gilt, wirkt auch im Berufsalltag: Nur bei ausreichendem Flüssigkeitshaushalt gelingen Arbeit und Aufmerksamkeit. Wassermangel führt zu Konzentrationsschwierigkeiten, Trägheit und Hunger. Das Durchhaltevermögen und die gute Laune sinken.

6.2.3 Prüfen Sie die Notwendigkeit von Routinetätigkeiten

Sind alle Maßnahmen wirklich notwendig? Muss jede Anforderung sofort erledigt werden, oder ist es nicht besser, diese zu priorisieren (Kap. 5.5) und dann zusammenhängend zu erledigen? Müssen alle Patienten und Bewohner täglich von Kopf bis Fuß gewaschen werden, obwohl sie das zu Hause niemals machen würden? In einigen Einrichtungen existieren noch immer Hygienepläne, denen es an wissenschaftlichen Grundlagen fehlt. Da werden tagtäglich Regale ausgewaschen und Mülleimer desinfiziert. Prüfen Sie, ob in Ihren Routineplänen den aktuellen Hygienevorschriften entsprochen wird.

6.2.4 Stoppen Sie die Reizüberflutung

Anders als Tiere, die nur auf das reagieren, was für sie «triebbedeutsam» ist, erlebt sich der Mensch von Natur aus reizüberflutet. Permanentes Radio- und Fernsehgedudel erfordert unnötig Ihre Konzentration. Die Psyche benötigt Aufbauendes – das stärkt Ihr Immunsystem (Kap. 4.1). Je mehr negative und Gewalt verherrlichende Inhalte Sie Ihrem Gehirn zumuten, desto stärker reduziert sich Ihre Immunabwehr. TV-Sendungen und Filme, in denen fast alle Konflikte durch psychische oder physische Gewalt oder Intrigen «gelöst» werden, brennen sich in die «mentale Festplatte» und beeinträchtigen Gesundheit und Zufriedenheit – auf www.gwg-ev.org finden Sie hierzu mehrere wissenschaftliche Untersuchungen.

Viele Berufstätigen mit dienstlicher Mailbox im Computer plädieren für E-Mail-freie Tage im Beruf. Darum handeln nun Arbeitgeber und legen klare Bedingungen und Zeiten fest, wann betriebsinterne E-Mails versendet werden dürfen. Dabei ist es untersagt, Banales oder Negatives in Cc-Kopie an die gesamte Belegschaft zu versenden. In den USA und Großbritannien kommen E-Mail-freie Tage in Mode. Diese Aktion ist freiwillig, aber Arbeitgeber wie der Chiphersteller Intel, möchten damit den internen SPAM für ihre Angestellten reduzieren (Dilk u. Littger 2008). Konzentrierteres Arbeiten und das persönliche Gespräch unter den Kollegen soll gefördert werden. Manche nutzen auch in Ihrer Freizeit das mobile Internet und sind überall erreichbar. Schnell wird eine gelesene dienstliche E-Mail am freien Samstag zum Auslöser von schlechter Stimmung und «Nicht-Abschalten-Können». Zur Burnout-Prophylaxe gehört das Einrichten von Zeiten der Unerreichbarkeit. Damit meine ich nicht die «Lautlosschaltung» am Telefon, sondern das wirkliche Ausschalten des Geräts über Stunden oder ganze Tage.

Überdenken Sie Ihr mobiles Kommunikationsverhalten: Verschwenden Sie tagsüber Zeit mit endlosen Textnachrichten und Telefonaten mit Menschen, die Sie sowieso am Abend sehen? Mit diesen Personen sollten Sie sich später persönlich austauschen.

6.2.5 Pflegen Sie Ihre Freundschaften

Teilen Sie Ihr Glück und Unglück mit Menschen, die Ihnen nahe stehen. Ein intaktes soziales Umfeld ist ein wirksamer Schutz gegen Burnout. Sicherlich ist es vielleicht nicht dringend, am Wochenende die mit dem Freundeskreis oder der Familie schon lange beabsichtigte Spritztour zu machen. Aber es ist wichtig!

6.2.6 Entgrenzen Sie sich

Noch vor wenigen Jahren war praktisch jede Klinikmitarbeitende räumlich an den Arbeitsplatz gebunden. Heute ermöglichen Smartphone und Notebook das Arbeiten an nahezu jedem Ort der Welt. Auch in der Freizeit ist via Smartphone alles allgegenwärtig. Wenn jeder immer und überall erreichbar ist, gibt es keine Freizeit mehr!

Die Grenze zwischen Arbeit und Betrieb bestimmt nicht mein Betrieb: Ich muss das selbst tun. Aber wie sieht die Realität aus? Kollegen in der Freizeit erfahren über soziale Netzwerke den aktuellen Stand auf Station – Mitarbeiter im Dienst werden x-mal von Zuhause aus angerufen und mit Textnachrichten und Fragen bombardiert. Jede Unterbrechung der Tätigkeit benötigt anschließend ein mehr an Zeit, als die Unterbrechung selbst gedauert hat. Es ist eine große Herausforderung, sich auf das zu konzentrieren, was gerade ist.

Viele Teams gründen WhatsApp-Gruppen, um auch Privates auszutauschen. Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen. Wenn aber darin über die aktuelle Arbeitssituation diskutiert wird, besteht die Gefahr, dass Kollegen zuhause im Frei, über Berufliches nachdenken und grübeln. Ähnlich abzulehnen ist die Angewohnheit, dass die Gruppe genutzt wird, um Dienst zu tauschen oder bei Personalausfällen einzuspringen. Immer mehr Mitarbeitende verlassen aus diesem Grund solche Gruppen.

Umgedreht gilt dieses auch in der Dienstzeit. Es gibt Kolleginnen, die während ihrer kostbaren Arbeitspause vorwiegend mit der Bearbeitung von Messages oder Anrufen auf ihrem Smartphone beschäftigt sind. Sie erholen sich gar nicht, sondern sind sofort wieder den Belastungen des Privatlebens ausgesetzt.

Wirtschaftsunternehmen, wie Mercedes, bieten ihren Mitarbeitenden Programme an, welche während Urlaubszeiten alle eingehenden Emails automatisch löschen. Der Emailschreiber erhält dann die Nachricht: «Frau X ist bis zum 15. des Monats in Urlaub. Ihre Email wurde gelöscht.». Wenn es etwas Wichtiges war, sollte der Versender ab dem 16. nachhaken.

Praxistipps

  • Deaktivieren Sie den Alarm (Push-Funktion) für neu eingetroffene Emails und Nachrichten. Auch lässt sich bei Nachrichtendiensten einstellen, dass der Sender nicht sieht, ob die Nachricht gelesen wurde – das reduziert das Gefühl, sofort auf eine Nachricht antworten zu müssen.

  • Lassen Sie das Smartphone eingeschlossen im Spind und nutzen Sie Pausen wirklich zum Nichts-tun.

  • Tragen Sie eine Armbanduhr, um die Uhrzeit zu erfahren. Nutzen Sie am Bett einen Wecker.

  • Rufen Sie Ihre Nachrichten nur dreimal täglich ab. Schalten Sie das Handy ab, um konzentriert arbeiten zu können.

  • Probieren Sie eine definierte Zeit pro Tag, Ihr Smartphone nicht zu nutzen und beobachten Sie, was passiert.

Fazit

  • Die Notwendigkeit von «Energiesparprogrammen» wird aufgezeigt. Hierzu gehören eine sinnvolle Pausengestaltung, der Einsatz von Coaching und eine Reduktion der Reizüberflutung.

  • Persönliche Entlastungsstrategien werden Ihnen aufgezeigt: auch Misserfolge können, müssen und sollen professionell bearbeitet werden.

  • Ein intaktes soziales Umfeld ist für jeden von uns enorm wichtig, um aufzutanken!

Literatur

  1. Rossi E, Nimmons D (2007) 20 Minuten Pause: Auf den Körper hören und Burnout verhindern. Junfermann, PaderbornGoogle Scholar
  2. Dilk A, Littger H (2008) Das ausgebrannt Unternehmen. ManagerSeminare 8: 44Google Scholar
  3. http://www.gwg-ev.org. (Letzter Zugriff: 29.12.2017)

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Personalentwicklung Coaching Training
  2. 2.Personalentwicklung Coaching TrainingMontabaurDeutschland

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