CSR im Bankenbereich

Chapter
Part of the Management-Reihe Corporate Social Responsibility book series (MRCOSORE)

Zusammenfassung

Nachhaltige Unternehmensführung, neudeutsch: Corporate Social Responsibility (CSR), erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Kaum ein Unternehmen kann es sich heute leisten, neben guten Jahresabschlüssen nicht auch auf soziale und/oder ökologische Aspekte unternehmerischen Wirkens hinzuweisen.

Vor allem Banken, deren Tätigkeit vielen Bürgern ohnehin unklar oder sogar undurchsichtig erscheint, bemühen sich in besonderem Maße über CSR‐Maßnahmen ihren Zusatznutzen für Umwelt und Gesellschaft zu dokumentieren. Die Finanzkrise und die damit einhergehende Vertrauenskrise in vielen Banken haben diesen Trend weiter verstärkt.

Die genossenschaftlichen Kreditinstitute unterscheiden sich von anderen Banken in ihrem Verhältnis zu CSR. Als privatrechtliche Gründung mit starker mitgliedschaftlicher Kontrolle sind Genossenschaftsbanken schon Kraft Rechtsform zu einer umfassenden Mitgliederförderung verpflichtet.

Auch als regionale Kreditinstitute sind Genossenschaftsbanken in besonderem Maße auf die Akzeptanz ihrer Kunden und Mitglieder angewiesen. Auf dieser Basis entwickelte sich eine nachhaltige Unternehmenspolitik fast zwangsläufig und lange bevor es das Modewort „CSR“ gab.

Literatur

  1. Aktive Bürgerschaft. www.aktive-buergerschaft.de. Zugegriffen: Mai 2017
  2. Jugend und Finanzen. www.jugend-und-finanzen.de. Zugegriffen Mai 2017
  3. Sterne des Sports. www.sterne-des-sports.de, www.facebook.com/sternedessports. Zugegriffen: Mai 2017

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Leiter Abt. Geschäftpolitik/KommunikationBundesverband der Deutschen Volksbanken und RaiffeisenbankenBerlinDeutschland
  2. 2.Referent Abt. Geschäftspolitik/KommunikationBundesverband der Deutschen Volksbanken und RaiffeisenbankenBerlinDeutschland

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