„Wir sind keine Bank und keine Schuhfabrik“ – Kontextbedingungen für die Personalentwicklung in Schulen

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Zusammenfassung

Die Qualität einer Schule realisiert sich wesentlich auf der Ebene des Unterrichts bzw. anhand der Lern- und Entwicklungsgelegenheiten, die insgesamt vorhanden sind. Entsprechend werden Personal-, Team- und Organisationsentwicklung mit dem Ziel betrieben, den Schülerinnen und Schülern ein optimales Lern- und Entwicklungsumfeld zu ermöglichen. Ausgehend von dieser Perspektive wird ein integratives Schulentwicklungsmodell skizziert, das die Einbettung der verschiedenen Entwicklungsdimensionen in die Strukturen, die Kultur und die Schulentwicklungsstrategie aufzeigt und die wesentlichen Kontextfaktoren von Schulen benennt, die bei der Gestaltung von Entwicklungsprozessen relevant sind. Das weitgehende Fehlen von Laufbahnmodellen für den Lehrberuf ist dabei ein wesentlicher Faktor, welcher die Möglichkeiten der Personalentwicklung determiniert. Eine große Chance steckt in der Etablierung von multiprofessionellen Teams, da sie berufliche Entwicklungsperspektiven eröffnen und von einer zu großen Aufgabenvielfalt entlasten können. Kernpunkt ist, dass auch in Schulen Personalentwicklung als genuine Führungsaufgabe verstanden wird.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule LuzernLuzernSchweiz
  2. 2.Pädagogische Hochschule ZürichZürichSchweiz

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