Advertisement

Alkine und Cycloalkine

Chapter
  • 5.3k Downloads

Zusammenfassung

Aliphatische Kohlenwasserstoffe, die an einer beliebigen Position des Moleküls mindestens eine Kohlenstoff‐Kohlenstoff‐Dreifachbindung aufweisen, werden als Alkine bezeichnet. Alkine reagieren ähnlich wie die Alkene und gehen bevorzugt elektrophile Additionen ein. Alkine kommen in nicht allzu großen Mengen in der Natur, bspw. in Tieren oder Pilzen, vor. Bei der chemisch‐technischen Verwendung spielt v. a. Ethin eine große Rolle, da es überaus vielseitig verwendet werden kann und als Vorstufe vieler Folgeprodukte (z. B. Essigsäure, Essigsäureanhydrid, Aceton, Ethanol) anzusehen ist. Ist die charakteristische Dreifachbindung der Alkine am Ende einer Verbindung lokalisiert, weist diese i. d. R. eine vergleichsweise hohe Acidität auf.

Literatur

  1. Bruice P (2011) Organische Chemie: Studieren kompakt. Pearson, MünchenGoogle Scholar
  2. Hart H, Craine L, Hart D, Hadad C (2007) Organische Chemie. Wiley, WeinheimGoogle Scholar
  3. Holleman A, Wiberg E, Wiberg N (1995) Lehrbuch der Anorganischen Chemie. de Gruyter, BerlinGoogle Scholar
  4. Jones G, Fouad F (2004) Designed enediyne antitumor agents. Front Med Chem 1:189–214Google Scholar
  5. Lindlar H, Dubuis R (1966) Palladium catalyst for partial reduction of acetylenes. Org Synth 46:89–92CrossRefGoogle Scholar
  6. Reppe W (1949) Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Chemie des Acetylen und Kohlenoxyds. Springer, Berlin Göttingen HeidelbergCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.BathGroßbritannien
  2. 2.MannheimDeutschland
  3. 3.BürstadtDeutschland

Personalised recommendations