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Verschränkung

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Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die quantenmechanische Eigenschaft der Verschränkung ausführlich behandelt. Zunächst wird Verschränkung allgemein auch für gemischte Zustände definiert, bevor dann für reine Zustände Kriterien zur Feststellung der Verschränkung angeben werden. Als Nächstes wird gezeigt, dass es möglich ist Zustände zu verschränken, ohne dass diese jemals miteinander in Wechselwirkung getreten sind. Danach widmet sich ein Abschnitt dem als Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon bekannt gewordenen Versuch dieser Autoren, mithilfe von verschränkten Zuständen zu zeigen, dass die Quantenmechanik unvollständig ist. Anschließend werden ausführlich die Bell’sche Ungleichung behandelt. Dies geschieht zunächst in der ursprünglich von Bell hergeleiteten und dann in der von Clauser, Horne, Shimony und Holt verallgemeinerten Form. Zusätzlich wird gezeigt, dass diese Ungleichungen in verschränkten Zuständen verletzt werden können, während sie in separablen Zuständen immer erfüllt sind. Schließlich wird noch gezeigt, dass es trotz der von Einstein belächelten und der Verschränkung innewohnenden „spukhaften Fernwirkung“ kein Bell’sches Telefon gibt, mit dem man instantan Signale übertragen könnte. Auch die Unmöglichkeit eines perfekten Quantenkopierers (Quanten-No-Cloning-Theorem) wird bewiesen.

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die quantenmechanische Eigenschaft der Verschränkung ausführlich behandelt. Zunächst wird Verschränkung allgemein auch für gemischte Zustände definiert, bevor dann für reine Zustände Kriterien zur Feststellung der Verschränkung angeben werden. Als Nächstes wird gezeigt, dass es möglich ist Zustände zu verschränken, ohne dass diese jemals miteinander in Wechselwirkung getreten sind. Danach widmet sich ein Abschnitt dem als Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon bekannt gewordenen Versuch dieser Autoren, mithilfe von verschränkten Zuständen zu zeigen, dass die Quantenmechanik unvollständig ist. Anschließend werden ausführlich die Bell’schen Ungleichungen behandelt. Dies geschieht zunächst in der ursprünglich von Bell hergeleiteten und dann in der von Clauser, Horne, Shimony und Holt verallgemeinerten Form. Zusätzlich wird gezeigt, dass diese Ungleichungen in verschränkten Zuständen verletzt werden können, während sie in separablen Zuständen immer erfüllt sind. Schließlich wird noch gezeigt, dass es trotz der von Einstein belächelten und der Verschränkung innewohnenden „spukhaften Fernwirkung“ kein Bell’sches Telefon gibt, mit dem man instantan Signale übertragen könnte. Auch die Unmöglichkeit eines perfekten Quantenkopierers (Quanten-No-Cloning-Theorem) wird bewiesen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Kingston Upon ThamesGroßbritannien

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