Anthropologische Grundlagen ästhetischer Bildung

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Zusammenfassung

Wahrnehmung ist kein autonomer Prozess, sondern ein dynamisches System wechselseitiger Beeinflussung zwischen Sinnesorganen und geistiger Verarbeitung. Erst dadurch werden Sinneswahrnehmungen wirksam und „sinnvoll“. Die Begegnung der Welt findet stets in Abhängigkeit zur individuellen subjektiven, körperlichen Disposition des Wahrnehmenden statt. Der Übergang von sinnlichen Wahrnehmungen zu ästhetischen Handlungen ist fließend und macht deutlich: der Mensch kann die Welt nicht nur untersuchen, aufnehmen und verstehen, er kann sie auch gestalten.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut der Bildenden KünstePädagogische Hochschule FreiburgFreiburgDeutschland
  2. 2.Institut für KunstPädagogische Hochschule KarlsruheKarlsruheDeutschland

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