Advertisement

Humanismus: Das Menschliche im technisierten Westen

Chapter
  • 5k Downloads

Zusammenfassung

Coaching entstammt der Welt der Wirtschaft und des Sports. Potenzialerkennung und Leistungsoptimierung sind seine Aufgabe. Dennoch hat Coaching auch eine humanistische Dimension: In der technisierten Welt will es Freiräume für den Dialog unter selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Menschen schaffen. Dieses Kapitel verweist auf die Wertebasis, auf der Coaching grundsätzlich aufbaut. Es geht um das selbstverantwortliche Individuum, das sich selbst entwickeln will und soll. Es geht um Selbstentfaltung und um Selbstverwirklichung als wichtige Leitwerte. Es geht um Respekt vor dem subjektiven Erleben des Einzelnen in einer sich permanent weiterentwickelnden Welt. Es geht um die Entdeckung des eigenen Selbst im Rahmen einer geschichtlichen Entwicklung. „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“ – dieser Leitsatz des antiken und neuzeitlichen Humanismus behält auch im Coaching seine Gültigkeit.

Literatur

  1. Greenblatt, S. (2012). Die Wende – wie die Renaissance begann. München: Siedler Verlag.Google Scholar
  2. Hermann, I. (1974). Goethes Aufsatz „Die Natur“ und Freuds weitere philosophisch-psychologische Lektüre aus den Jahren 1880-1900. Jahrbuch der Psychoanalyse, 7, 77–100.Google Scholar
  3. Jaspers, K. (1957). Die großen Philosophen: Die maßgebenden Menschen, Band 1. München: Piper.Google Scholar
  4. Odgers Berndtson. (2013). Manager-Barometer 2013 – Wie deutsche Führungskräfte arbeiten und gefördert werden wollen.Google Scholar
  5. Safranski, R. (2013). Goethe: Kunstwerk des Lebens; Biografie. München: Hanser.Google Scholar
  6. Tarnas, R. (1997). Idee und Leidenschaft: Die Wege des westlichen Denkens. Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Boning Consult GmbH AtricomFrankfurtDeutschland

Personalised recommendations