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Betriebliche Wiedereingliederung – Das Hamburger Modell

  • Sandra OttoEmail author
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Zusammenfassung

In Deutschland besteht für Krebspatientinnen ein Rechtsanspruch auf eine Wiedereingliederung, obgleich in der Praxis die Gegebenheiten am jeweiligen Arbeitsplatz eine Umsetzung nicht immer möglich machen. Das sogenannte Hamburger Modell sieht eine stufenweise Wiedereingliederung über vier bis acht Wochen, längstens sechs Monate vor. In diesem Zeitraum sind Patientinnen noch krankgeschrieben, d. h., sie erhalten weiterhin Krankengeld durch Ihre Krankenversicherung bzw. Übergangsgeld durch die Deutsche Rentenversicherung. Die Maßnahme wird meist während der Anschlussheilbehandlung eingeleitet. Sowohl der Arbeitgeber als auch die Krankenversicherung und die Patientin müssen der Wiedereingliederung zustimmen. Ziel der Maßnahme ist es, idealerweise die alte Tätigkeit wieder aufnehmen zu können. Alternativen bieten berufsfördernde Leistungen, die eine Neuorientierung, bspw. durch Weiterbildungsmaßnahmen, ermöglichen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.MarkkleebergDeutschland

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