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Registerrecht und Strafmakelbeseitigung

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Zusammenfassung

Im allgemeinen Strafrecht spielt gem. § 46 Abs. 2 StGB das Vorleben des Straftäters eine bedeutende Rolle für die Strafzumessung. Strafgerichtliche Verurteilungen und weitere der in § 3 BZRG abschließend aufgezählten Entscheidungen, Vermerke und Feststellungen werden deshalb in das gem. § 1 Abs. 1 BZRG vom Bundesamt für Justiz geführte Bundeszentralregister eingetragen. Durch diese Registrierung wird der Betroffene nicht mit einem zusätzlichen Makel versehen. Vielmehr erhalten Träger späterer Entscheidungen die Möglichkeit, sich zu informieren. Zugleich bleibt jedoch das Resozialisierungsinteresse des Einzelnen zu beachten. Deshalb normiert das BZRG Einschränkungen hinsichtlich der Auskunftserteilung an Behörden und Privatpersonen und sieht Fristen für eine Tilgung von Eintragungen über Verurteilungen vor.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität WürzburgLS für Kriminologie und StrafrechtWürzburgDeutschland
  2. 2.Universität BayreuthLS für Strafrecht und StrafprozessrechtBayreuthDeutschland

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