Waldökologie pp 143-162 | Cite as

Wettbewerb zwischen Bäumen

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Zusammenfassung

Überall, wo Organismen zusammenleben, findet gegenseitige Beeinflussung statt. Fast allgegenwärtig in Waldökosystemen sind solche Wirkungen von Lebewesen aufeinander, die zumindest für einen Teil von ihnen schädlich oder gar lebensbedrohend sein können. Sie können sich äußern als: Konkurrenz um Wachstumsfaktoren, Wirkungen von Stoffwechselprodukten, die von lebender oder toter Pflanzensubstanz ausgehen (Allelopathie), mechanische Wirkungen an oberirdischen Organen und im Wurzelbereich, indirekte Einflüsse, indem Pflanzenarten das Mikroklima beeinflussen und auch bevorzugte Biotope für Schädlinge bilden. Alle diese Einflüsse treten in den verschiedenen Entwicklungsstadien der Ökosysteme in unterschiedlicher Weise und Stärke auf. Daneben gibt es auch förderliche Interaktionen, die nur einen Partner begünstigen (Kommensalismus), und solche, die beiden Partnern zugutekommen. Wenn die Beziehung für beide Partner vorteilhaft und existenzerleichternd ist, handelt es sich um Mutualismus, ist sie lebensnotwendig, um Symbiose.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Abteilung Waldbau und Waldökologie der gemäßigten ZonenGeorg-August-Universität GöttingenGöttingenDeutschland

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