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Die Leitvorrichtungen

  • C. Pfleiderer

Zusammenfassung

In der Absolutströmung besteht der Kanalwirbel nicht. Vielmehr liegt, da die am Laufradaustritt vorhandenen Geschwindigkeitsunterschiede in geringer Entfernung vom Laufrad als ausgeglichen angesehen werden können, am Austritt eine homogene Strömung nach Art der S. 19 besprochenen Zentralströmung (Wirbelquelle) vor, die sich bei gleichbleibender Breite b in logarithmischen Spiralen unter dem Winkel α 3 bewegt. Wäre die Strömung schon am Radumfang ausgeglichen, so würde bei gleichem Energieinhalt dort die Geschwindigkeit vorhanden sein
(1)
worin c 3u = c2u aus der neuen Form der Hauptgleichung [Gl. (11) Abschn. 41] zu bestimmen ist, also für α 0 = 90° sich ergibt zu
(2)
c 3m ist gegeben durch
(3)
welcher Wert mit übereinstimmt, falls von dem geringen Einfluß des Spaltverlustes abgesehen wird. Man verwendet in Gl. (3) für Q′ die gleiche Fördermenge wie bei der Berechnung des Laufrads (S. 81), weil der Verlust für Stopfbüchsabdichtung und einen gemeinsamen Achsschubausgleich, ebenso die Einschnürung des Leitradeintritts noch zu berücksichtigen sind.
Abb. 101

Übergang vom Laufrad zum Leitrad.

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Literatur

  1. 1.
    Exakter wäre σ = s/sinβ statt s aufzutragen, und zwar σ /2 beiderseits von dem Punkt (r, φ) aus. Der Unterschied ist aber verschwindend.Google Scholar
  2. 2.
    Die Wassermenge besten Wirkungsgrades ist hier häufig sogar größer als die des stoßfreien Eintritts (vgl. auch Abschn. 62).Google Scholar
  3. 1.
    Vgl. auch Abschn. 51, insbesondere die Bemerkungen S. 158.Google Scholar
  4. 2.
    Vgl. die in Fußbemerkung 1 S. 127 angeführte Arbeit S. 24.Google Scholar
  5. 3.
    Bei größeren Zwischenräumen zwischen Lauf- und Leitrad ist die Aufrichtung der Stromfäden infolge der Wandreibung gemäß Abschn. 17a, Gl. (45) bzw. (45a) zu berücksichtigen.Google Scholar
  6. 4.
    Vgl. die in Fußbem. 1 S. 127 und 3 S. 123 angeführten Arbeiten, ferner M. Yendo: Experimental Researches an Turbine Pumps. Rep. Yokohama Technol. College, Juni 1930 Nr 1.Google Scholar
  7. 2.
    Bader: Z. VDI 1924 S. 1147.Google Scholar
  8. 3.
    Vgl. Tolle: Regelung der Kraftmaschinen, 3. Aufl. S. 465.Google Scholar
  9. 4.
    Vgl. die in Fußbem. 1 S. 127 erwähnte Arbeit.Google Scholar
  10. 1.
    In vielen Fällen wird Gl. (5b) eine Abkürzung dieser Rechnung ermöglichen.Google Scholar
  11. 1.
    Eine genauere Ableitung des Verfassers findet sich in Forsch.-Arb. Ing.Wes. Heft 295 S. 80ff.Google Scholar
  12. 1.
    Vgl. die demnächst erscheinende Dissertation von Hagmayer.Google Scholar
  13. 2.
    Vgl. auch König: Z. angew. Math. Mech. 1922 S. 422; Ringleb: ebenda 1931 S. 40, ferner Spannhake: Kreiselräder als Pumpen und Turbinen 1. Bd. S. 83.Google Scholar
  14. 3.
    Unter „Mittellinie“ einer Schaufel soll stets die Linie verstanden werden, die die in der Umfangsrichtung gemessenen Schaufeldicken a halbiert (Abb. 102) und die auch bei dicken Schaufeln mit dem geometrischen Ort der Mittelpunkte der einbeschriebenen Kreise genügend übereinstimmt.Google Scholar
  15. 1.
    Die dort an der x-Achse angeschriebenen Zahlen beziehen sich auf die in Abb. 106 und107 eingetragenenPunkte.Google Scholar
  16. 2.
    Dabeiwird das statische Moment Si des ganzen mittleren Fadens 1 bis 24 der Abb. 106 nach Gl. (12) unter Beachtung der S. 120 gemachten Angaben bestimmt.Google Scholar
  17. 1.
    Ein ähnlicher Gedanke ist im DRP. 400465, 59b1 der Maschinenbauanstalt Wernert G. m. b. H., Mülheim-Ruhr verwendet.Google Scholar
  18. 1.
    Aus diesem Grunde ist die vorliegende Anordnung bei Turbokompressoren sehr gebräuchlich, da dort eine große Zahl von Leitschaufeln zur Vermeidung des Pfeifens erwünscht und wegen der Ausführung in Blech auch möglich ist.Google Scholar
  19. 2.
    Herbert: Beitrag zur Theorie der Zentrifugalpumpen. Dissert. München 1913 oder Z. ges. Turbinenwes. 1913 S. 481; Siebrecht: Forsch.-Arb. Ing.Wes. Heft 321; M. Yen do: Experimental Researches on Turbine Pumps. Rep. Yokohama Techn. College Nr. 1, Juni 1930.Google Scholar
  20. 1.
    Diese Untersuchung findet sich bereits in ähnlicher Weise in einem Aufsatz des Verfassers. Forsch.-Arb. Ing.-Wes. Heft 295 S. 77ff.Google Scholar
  21. 1.
    Vgl. auch Kucharski: Strömungen einer reibungsfreien Flüssigkeit, S. 141ff. München u. Berlin 1918.Google Scholar
  22. 1.
    Die durch die Drucksteigerung und die Reibung an den seitlichen Flächen bedingte weitere Abnahme von c u ist bereits durch Gl. (42) berücksichtigt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • C. Pfleiderer
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule BraunschweigBraunschweigDeutschland

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