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Zusammenfassung

ihrer Zahl nach bei den Schulkindern in erster Reihe. Diese Haltungsfehler und Asymmetrien im Körperbau beruhen einerseits auf Erkrankungen der Knochen und Gelenke, andererseits aber auf Schwächezuständen des Muskelsystems. Aus meiner ersten Tabelle ergibt sich, daß die Kinder schon bei ihrer Einschulung überaus zahlreiche Haltungsfehler aufweisen; für deren Entwicklung ist also nicht die Schule verantwortlich zu machen, sondern die in der frühen Kindheit überstandenen Krankheiten des Knochensystems, besonders die Rachitis, und die falsche Behandlung der Kinder im Elternhaus in der Zeit der Entwicklung des Knochen-und Muskelsystems. Ich brauche hier nur an den vielfach fehlerhaften Sitz der Kinder in den ersten Lebensjahren, auf das falsche Tragen der Kinder auf dem Arm, und auf die zu frühzeitigen Gehversuche schwach entwickelter Kinder hinzuweisen. Auch ererbte Verhältnisse spielen hier mit. Daß die Zahl der Haltungsanomalien bei der Einschulung so groß ist, hängt zum Teil auch damit zusammen, daß die Entwicklung der Wirbelsäule in dieser Zeit noch nicht abgeschlossen ist. In der jugendlichen Wirbelsäule sind die späteren Krümmungen noch wenig ausgesprochen; erst in der Zeit vom 11. bis 13.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Gustav Poelchau

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