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Wirkungsweise der Verbrennungs-Kraftmaschinen

  • Franz Seufert

Zusammenfassung

Bei den Dampfmaschinen ist das Treibmittel gespannter Wasserdampf, der der Maschine in sofort arbeitsfähigem Zustande zugeführt wird. Die Verbrennungskraftmaschinen verwenden als Treibmittel Luft, die durch Wärmezufuhr innerhalb der Maschine erst arbeitsfähig gemacht werden muß. Während bei den älteren sog. Heißluftmaschinen die Luft durch äußere Feuerung auf höheren Druck und höhere Temperatur gebracht wurde, erfolgt bei den heutigen Verbrennungskraftmaschinen die Wärmezufuhr innerhalb des Arbeitszylinders durch Beimischung und Verbrennung eines gasförmigen oder eines flüssigen Brennstoffes. Je nachdem der Brennstoff mit Luft gemischt als unmittelbar zündfähiges Gemisch in den Zylinder gelangt oder in fein verteiltem Zustand während des Arbeitshubes eingespritzt wird, unterscheidet man:
  1. A.

    Verpuffungsmaschinen, bei denen die Verbrennung durch eine besondere Zündvorrichtung eingeleitet wird und plötzlich erfolgt. Dadurch steigen Druck und Temperatur und der Kolben gibt die ihm mitgeteilte Arbeit unter Expansion der Verbrennungsgase durch ein Kurbelgetriebe an die Kurbelwelle ab.

     

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Referenzen

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    Die Ventile können auch in seitlich an die Zylinder angegossenen Kästen sitzen, und zwar Einlaß- und Auslaßventile entweder auf verschiedenen Seiten oder alle Ventile auf einer Seite. Im ersteren Falle sind 2 Steuerwellen erforderlich. In beiden Fällen besitzt der Verbrennungsraum mehr verzweigte Ecken als bei hängenden Ventilen. Der Antrieb der letzteren erfordert allerdings mehr Gestänge.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • Franz Seufert
    • 1
  1. 1.WärmewirtschaftDeutschland

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