Metalle außer Eisen

  • O. Pufahl
Part of the Chemisch-technische Untersuchungsmethoden book series (CTUM)

Zusammenfassung

In den nachstehenden Kapiteln sind überwiegend erprobte analytische Untersuchungsmethoden beschrieben. Von den trockenen, metallurgischen oder dokimastischen Proben der Probieriahoratorien sind nur solche für Silber, Gold, Blei, Zinn und einige andere Metalle aufgenommen, die noch zu Recht bestehen, d. h. entweder durch analytische Methoden an Genauigkeit und Schnelligkeit der Ausführung nicht erreicht bzw. übertroffen werden (die meisten Silber- und Goldproben für Erze usw.), oder die wegen mangelnder schneller analytischer Methoden bisher noch ausschließlich in der Praxis Anwendung rinden.

Literature

  1. 1).
    Vorzügliche Hartgußmörser, Platten usw. liefert Fried r. Krupps Grusonwerk, Magdeburg-Buckau.Google Scholar
  2. 1).
    Der Probenteiler von Jones ist- von Paul Altmann, Berlin NW. 6, in zwei Großen zu beziehen.Google Scholar
  3. 1).
    Diese auf Anregung von W. Willer , Hamburg, konstruierte Wage ist von Max Bekel, Hamburg-Eiibeck, und Dr. B. Hase, Hannover, zu beziehen.Google Scholar
  4. 1).
    Es sei hier besonders auf die weitverbreiteten Spezialwerke über Probier künde von BrnnoKerl hingewiesen, nämlich : die ausführliche „Metallurgische Probierkunst“, 2. Aufl., Leipzig 1882 und das „Probierbuch“ (kurzgefaßte Anleitung usw.), 3. Aufl., bearbeitet von Dr. C. Krug, Leipzig 1908.Google Scholar
  5. 1).
    Im Staatshüttenlaboratorium zu Hamburg stehen für Ansiedeproben und Kupellationen ausschließlich Gasmuffelöfen in Anwendung. Vorzüge: sehr reinliches Arbeiten, genaueste Regulierung der Temperatur und dementsprechend geringe Silberverluste bei der Ausführung der Proben.Google Scholar
  6. 1).
    Adolf Goerz , Über Probieren von Gekrätzen durch Ansieden and durch Schmelzen im geschlossenen Gefäße. Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1886, S. 441.Google Scholar
  7. 2).
    Der Silbergehalt der verwendeten Glätte muß hierbei berücksichtigt werden. Bleiweiß und Bleizucker pflegen sehr silberarm, nahezu silberfrei zu sein. Das nach dem französischen Verfahren auf nassem Wege hergestellte Bleiweiß ist besonders zu empfehlen. Man bestimmt den Silbergehalt in diesen Bleipräparaten am genauesten nach dem Verfahren von Benedikt und Gans (siehe S. 557) durch Abscheidung als Jodsilber.Google Scholar
  8. 1).
    Das durch Absieben aus zerkleinerten Krätzen gewonnene Metall wird nach der Entfernung des metallischen Eisens mit dem Magneten für sich mit Borax und Soda im Tiegel eingeschmolzen, das Gewicht des Barrens festgestellt (Verhältnis zur ganzen Probemenge) und der Feingehalt aus mit dem Meißel entnommenen Proben (Ober- und Unterprobe) ermittelt.Google Scholar
  9. 1).
    H. Rößler, Untersuchungen über den Grad der Genauigkeit bei Silberproben- Zeitschr. f. angew. Chem. 1, 20; 1888. Ch. H. Fulton, Manual of Fire Assaying, New York 1907, teilt auf S. 77 die Ergebnisse der Versuche von F. K. Rose, betreffend den Einfluß von Verunreinigungen auf die Silber-verluste bei der Kupellation, mit, die am höchsten in Gegenwart von Selen, Tellur und Thallium im Werkblei ausfielen und überwiegend auf Kapellenzug zurückzuführen waren.Google Scholar
  10. 1).
    Plattners Probierkunst mit dem Lötrohre, 6. Aufl. Bearbeitet von Prof. Dr. Friedr. Kolbeck. Leipzig 1897, J. A. Barth.Google Scholar
  11. 1).
    H. Freseni us , Quant. Analyse, 6. Aufl., Bd. I, S. 014 u. 626; Bd. IT, S. 493.Google Scholar
  12. 1).
    L. Campredon, Guide pratique du Chimiste Métallurgiste et de l’Essayeur, Paris, Baudry & Cie., 1898.Google Scholar
  13. 1).
    Vollständiger Unterricht über das Verfahren Gay-Lussacs, Silber auf nassem Wege zu probieren, bearbeitet von J. Liebig. Braunschweig 1833. Die Silberprobiermethode, chemisch untersucht von G. J. Mulder , aus dem Holländischen übersetzt von Dr. Grimm. Leipzig 1859.Google Scholar
  14. 2).
    Die Silbertitrierung mit Rhodanammonium usw. Leipzig 1878. Vorher in der Berg- und Hüttenm. Ztg. 1875, S. 83; 1876, S. 333 (Lindemann). Joum. f. pr. Chem. (2) 15, 191; 1877. (L. Carapredon bezeichnet diese Methode in seinem „Guide Pratique du Chimiste Métallurgiste et de l’Essayeur“ als Methode Charpentier, der die ,,Grundzüge’ des Verfahrens schon 1871 in den Comptes rendus de l’Académie des Sciences publiziert habe.)Google Scholar
  15. 3).
    Eine sehr ausführliche Beschreibung des Verfahrens findet sich in Kerl, Metallurgische Probierkunst, 2. Aufl., S. S35 u. f.Google Scholar
  16. 1).
    Vollständiger Unterricht über das Verfahren Gay — Lussacs , Silber auf nassem Wege zu probieren, bearbeitet von J. Liebig. Braunschweig 1833. Die Silberprobiermethode, chemisch untersucht von G. J. Mulder , aus dem Holländischen übersetzt, von Dr. Grimm. Leipzig 1859.Google Scholar
  17. 2).
    Die Silbertitrierung mit Rhodanammonium usw. Leipzig 1878. Vorher in der Berg- und Hüttenm. Ztg. 1875, S. 83; 1876, S. 333 (Lindemann). Journ. f. pr. Chem. (2) 15, 191; 1877. Google Scholar
  18. (L. Carapredon bezeichnet diese Methode in seinem ,,Guide Pratique du Chimiste Métallurgiste et de l’Essayeur“ als Methode Charpentier, der die „Grundzüge“ des Verfahrens schon 1871 in den Comptes rendus de l’Académie des Sciences publiziert habe.)Google Scholar
  19. 3).
    Eine sehr ausführliche Beschreibung des Verfahrens findet sich in Ker1, Metallurgische Probierkunst, 2. Aufl., S. S35 u. f.Google Scholar
  20. 1).
    R. Fresenius, Quant, chem. Analyse, 2. Aufl., Bd. II, S. 465 u. f.Google Scholar
  21. 1).
    Siehe auch S. 556.Google Scholar
  22. 1).
    Classen, Elektrolyse, 5. Aufl. 1908, S. 143 u. f. — Fischer, Elektroanalytische Sclmellmethoden. Stuttgart 1908, S. 113 u. f.Google Scholar
  23. 1).
    Ausführliches über die Behandlung der Tellurerze (vom Cripple Creek) findet sich in F u 11 o n s Manual of Fire Assaying, S. 103 u. f.Google Scholar
  24. 2).
    Berg- und Hüttenm. Ztg. 1886, 173 (Gold in australischem Seifenzinn. Pufahlu. Baerwald).Google Scholar
  25. 3).
    Berg- und Hüttenm. Ztg. 1886, 441 (A. öörz, Über Probieren von Gekrätzen usw.).Google Scholar
  26. 1).
    Ist sorgfältig auf etwaigen Goldgehalt zu untersuchen.Google Scholar
  27. 2).
    L’Or, propriétés physiques et chimiques, gisements, extraction, applications, dosage par Leopold Weill, Ingénieur des Mines. Paris, J. B. Baillière et fils, 1896. (Ein höchst empfehlenswertes Buch!)Google Scholar
  28. 3).
    Praktisch bewährte amerikanische Muffelöfen, für verschiedene Brennstoffe eingerichtet und bis zu drei Muffeln enthaltend, finden sich im ,,Manual of Fire Assaying by C h. H. Fullon 1907“, beschrieben und abgebildet.Google Scholar
  29. 1).
    Ch. H. Fulton (loo. cit.) macht Angaben über T. iv. Roses Versuche zur Ermittelung dos Einflusses der Verunreinigungen des Werkbleis auf den Goldverlust bei der Kupellation. Derselbe ist bei Anwesenheit reichlicher Mengen von Selen, Tellur und Thallium am höchsten, und zwar überwiegend durch Kapellenzug oder Kapellenraub, nicht durch Verflüchtigung.Google Scholar
  30. 1).
    P lattners Probierkunst mit dorn Lötrohre. VI. Auflage, bearb. von Prof. Dr. Kolbock. Leipzig, J. A. Barth, 1807.Google Scholar
  31. 1).
    Einen ausführlichen Bericht (mit 2 Abbildungen des Ofens) über den im Februar 1898 in Atlantic City gehaltenen Vortrag des Erfinders brachte die Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1898, 335 u. f. Verf. hat bei der persönlichen Vorführung durch Prof. K. in seinem Laboratorium zu Houghton eine sehr gute Meinung von dem Ofen gewonnen, der leider nur von Amerika bezogen werden kann.Google Scholar
  32. 2).
    Carl A. M. Balling , Probierkunde. Braunschweig, Vieweg & Sohn, 1879, S. 347.Google Scholar
  33. 1).
    Freundliche Privalmitteilung des Herrn Dr. Rob. Goering(Horaestake Assay Office, Dakota) vom Januar 1890.Google Scholar
  34. 2).
    Weill, L’Or, 1896, H. 378. — Berg- und Hübtenm. Ztg. 1806, 215.Google Scholar
  35. 1).
    The Metallurgy of Gold by T. Kirke Rosel London. Ch. Griffin A Co., 1898, S. 27 und S. 458. Berg- und Hüiteum. Ztg. 1893, 110.Google Scholar
  36. 1).
    Nach John W. Pack, „Assaying of Gold and Silver in U. S. Mint“, in Mill, and Sci. “Press, Nov. 14, 1903, nimmt die Münze in San Francisco 2 Tl. Silber auf 1 TL Gold. — Die Londoner Münze nahm früher 2,75 ‘Peile Silber, jetzt 2.Google Scholar
  37. 1).
    Mkerl Metallurgische Probierkunst, IL Aufl., S. 307 ff. Über die wissen schaftlichen Grundlagen des Goldprobierverfahren, seine Erfahrungen damit und besonderes auchüber die Fehlerquellen hat L. neiderm der Österr. Zeitchr. für Berg- und Hüttenwesen 54, 81, 96; 1906 eingehend berichtet.Google Scholar
  38. 1).
    Siehe auch Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1894, 16 und Rose, Metallurgy of Gold, London 1898, S. 472 u. f.Google Scholar
  39. 1).
    Vierter Jahresbericht der Londoner Münze, 1873, 4G.Google Scholar
  40. 1).
    Gl. Winkler, Löslichkeit von Platinsilber in Salpetersäure. Zeitschr. f. anal. Chem. 13, 369; 1874.Google Scholar
  41. 1).
    Classen, Quant. Analyse durch Elektrolyse, 5. Aufl., Berlin, Julius Springer, 1908, S. 159 u. f. Die Abscheidung gelingt gleich gut aus Lösungen in Cyankalium, Schwefelnatrium und Rhodanammonium.Google Scholar
  42. 1).
    Muspratts Chemie, 4. Aufl., VII (1898), S. 260.Google Scholar
  43. 2).
    Ann. Chim. Phys. 56, p. 385. — Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1860, 256.Google Scholar
  44. 1).
    Classen, Quant. Analyse d. Elektrolyse, 4. Aufl., Berlin 1897, S. 189. Google Scholar
  45. 1).
    School of Mines Quart. (Columbia University, New York) 17, 26; Berg-und Hüttenm. Ztg. 1896, 235.Google Scholar
  46. 1).
    Rie msdijk , Berg- und Hüttenm. Ztg. 1880, 213.Google Scholar
  47. 1).
    Fulton (loc. cit.) empfiehlt 10 Teile Silber auf 1 Teil (Au + Pt) und zweimaliges Auskochen mit konzentrierter Schwefelsäure; da von den s taub-formig erhaltenen Metallen beim Dekantieren leicht etwas verloren geht, wird besser durch ein aschenloses Filter filtriert.Google Scholar
  48. 1).
    Rose-Fink ener, Handbuch der analyt. Chemie II, S. 187 u. f.Google Scholar
  49. 1).
    Quant. Analyse durch Elektrolyse, 4. Aufl., Berlin 1897, S. 188.Google Scholar
  50. 2).
    Classen (loc. cit.) 5. Aufl., S. 147.Google Scholar
  51. 3).
    Österr. Zeitschr. f. Berg- und Hüttenwesen 1906, 26. — Chem.-Ztg. 30, Rep. 68; 1900.Google Scholar
  52. 1).
    Siebe Kerl, Metallurg. Probierkunst, II. Auflage, und Kerl, Probier-buch, III. Auflage, bearb. von C. Kru g.Google Scholar
  53. 1).
    Antimon und Arsen zählt der Hüttenmann zu den Metallen.Google Scholar
  54. 2).
    B. Kerl hat derartige Kolben lange vor Erlenmeyer benutzt.Google Scholar
  55. 1).
    Kupferoxyd geht in hoher Temperatur (Gelbglut) zum Teil in Kupferoxydul über.Google Scholar
  56. 2).
    Sterlingzink, auf deutschen Hütten aus amerikanischen Zinksilikaten (Willemit) gewonnen.Google Scholar
  57. 1).
    Zahlreiche Abhandlungen in der Zeitsehr. f. anal. Chem., der Berg- und Hüttenm. Ztg., Dinglers Journal, der Chem.-Ztg. u. a.Google Scholar
  58. Fresenius, Quant. Analyse, VI. Aufl., Bd. 2, S. 495 f.Google Scholar
  59. A. Classen, Quant. Analyse durch Elektrolyse, 5. Aufl. Berlin 1908.Google Scholar
  60. Dr. Bernhard Neu mann gibt in seiner 1896 im Verlage von W. Knapp, Halle a. S., erschienenen Schrift „Die Elektrolyse als Hilfsmittel der analytischen Chemie“ eine vollständige Literaturzusammenstellung und sehr dankenswerte Mitteilungen über die in derPraxis erprobten elektrolytischen Methoden. Dr. Bernhard Neumann, Theorie und Praxis der analytischen Elektrolyse der Metalle. W. Knapp, Halle a. S., 1897.Google Scholar
  61. A. Classen, Ausgewählte Methoden der analytischen Chemie. Braunschweig 1901.Google Scholar
  62. A. Holland und L. Bertiaux, Metallanalyse auf elektrochemischem Wege. Autor, deutsche Ausgabe von Dr. Fritz Warschauer. Berlin 1906.Google Scholar
  63. A. Fischer, Elektroanalytische Schnelimethoden. Stuttgart 1908.Google Scholar
  64. 1).
    Fresenius, Quant. Analyse, 6. Aufl., II, S 403 und 494.Google Scholar
  65. 2).
    H. Rose, Handbuch d. analyt. Chemie, 6. Aufl. von R. Finkener, S 173: Fresenius, Quant, Analyse, 6. Aufl., I, S. 186 und 187.Google Scholar
  66. 1).
    Nitratlösungen erhalten wegen der frei werdenden HNO, besser einen Zusatz der entsprechenden Menge einer konzentrierten Lösung von Natriumsulfit.Google Scholar
  67. 1).
    Zeitschr. f. anal. Chem. 9, 297; 1870.Google Scholar
  68. 2).
    Die Probierkunde von Carl M. A. Balling, Braunschweig 1879, S. 265 u. f. — Daselbst (S. 270 u. f.) finden sich auch Tabellen zur Berechnung der Kupfergehalte.Google Scholar
  69. 1).
    Chera.-Ztg. 14, Rep. 85; 1890. — Berg- und Hüttenm. Ztg. 1890, 171, 259; 1891, 28.Google Scholar
  70. 2).
    Balling, Probierkunde 1879, S. 274; dort auch Tabellen zur Gehalts berechnung.Google Scholar
  71. 1).
    Engin, and Mining Journal, 9. Februar 1895. — Berg- und Hüttenm. Ztg. 1895, 174. — Low, Technioal Methods of Ore Analysis. New York 1905, S. 77–84. Google Scholar
  72. 1).
    Fresenius, Quant. Analyse, 6. Aufl., II, S. 509–258. — Post, Chemisch-technische Analyse, 3. Aufl., Bd. I, S. (551 u. f. — A. Hollard, Chem.-Ztg, 24, Hep. 146, 1900,Google Scholar
  73. 1).
    Etwa vorhandenes Blei findet sich als Sulfat bei der Kieselsäure und wird durch Übergießen desselben mit einer heißen Ammoniumacetatlösung ausgezogen.Google Scholar
  74. 1).
    Über Zusammensetzung, Herstellung und Eigenschaften dieser Legierungen siehe Ausführliches in dem Abschnitte „Kupfer“ in Muspratts Chemie, IV. Aufl., Bd. 4 und in ,,A. Ledebur , Die Metallverarbeitung auf chemisch-physikalischem Wege.“ Braunschweig, Vieweg & Sohn, 1882.Google Scholar
  75. 1).
    Mit den Einrichtungen für Schnellelektrolyse (S. 612) läßt sich die vollkommene Abscheidung des Kupfers in 1 1/2–2 Stunden bewerkstelligen!Google Scholar
  76. 1).
    Zur quantitativen Abscheidung sehr geringer Mengen von Blei als Sulfat erhitzt man die Schale zuletzt auf denn Finkener-Turme, bis H2SO4 fortraucht, löst den erkalteten Inhalt in 50 ccm Wasser (bei 1 g Einwage) und filtriert erst nach 12 Stunden durch ein sehr dichtes Filter.Google Scholar
  77. 1).
    Ausführliches über „Blmproben“ findet sich in den Probierbüchern von Br. Kerl.Google Scholar
  78. 1).
    Freundliche Privatmitteilung.Google Scholar
  79. 1).
    Die geringe Löslichkoit des Bleisulfats in reinem Wasser kommt liier nicht in Betracht.Google Scholar
  80. 1).
    Siehe: Classen, Analyse d. Elektrolyse, 4. Aufl., S. 178 u. f. ; 5. Aufl. S. 123; Sehnellfällung S. 126. B. Neumann, Die Elektrolyse als Hilfsmittel in der analytischen Chemie. Halle a. S. 1896.Google Scholar
  81. 2).
    H. Nissenson und C. Rüst (Zeitschr. f. anal. Chem. 82, 431 ; 1893) haben schon 1893 im Laboratorium der „Aktien-Gesellschaft zu Stolberg und in Westfalen“ täglich 32 elektrolytische Bleibestimmungen mit Benutzung von 8 Classen scheu Schalen ausgeführt. Stromquelle: Akkumulatoren.Google Scholar
  82. 1).
    Engin, a. Mining Journ. 55, Nr. 13. — Berg- u. Hüttonm. Ztg. 1898, 201. 2) Chem. News 73, 18; 1896 und Zeitachr. f. anal. Ohem. 36, 58; 1897.Google Scholar
  83. 1).
    Text-Book of Assaying by C. and J. J. Beringer, London 1908, S. 214 u. f.Google Scholar
  84. 2).
    Quant. Analyse, 6. Aufl., Bd. II, S. 476 u. f.Google Scholar
  85. 3).
    Freundliche Privatmitteilungen der Herren Dr. Fernandez-Krug und Dr. Hampe zu Berlin.Google Scholar
  86. 1).
    Auf nassem Wege läßt sich der Silbergehalt im Weichbel nach Bannow und Krämer (die zuerst die Schädlichkeit des Ag-Gohaltes im Blei für die Bleiweißfabrikation erkannten, bestehend in einer rötlichen Färbung durch Ag2O) genau bestimmen, indem man mindestens 200 g mit einer zur Auflösung nicht ganz hinreichenden Menge Salpetersäure (400 ccm Salpetersäure von 1,2 spez. Gew. für 200 g Blei) längere Zeit digeriert, die entstandene Lösung abgießt, den Rückstand in verdünnter Salpetersäure löst und das Silber durch Zusatz einer wäßrigen Losung von Chlorblei ausfällt. Wenn sich der Rückstand nicht vollkommen in Salpetersäure löste (Bleiantimonat usw.), wird das Ungelöste abfiltriert, getrocknet, mit Soda und Schwefel geschmolzen, die Schmelze mit Wasser ausgelaugt, der Rückstand (PbS und wenig AgtS) in Salpetersäure gelöst, die Lösung der silberhaltigen zugesetzt und dann erst das Silber durch PbCl2 gefällt.Google Scholar
  87. 2).
    Chom.-Ztg. 19, 1142; 1895, — Siehe auch Classen , Quant. Analyse durch Elektrolyse, 5. Aufl. Berlin 1908, und B. Neu mann, Die Elektrolyse als Hilfsmittel in der analytischen Chemie.Google Scholar
  88. 1).
    Hartblei a. S. 674 ff.Google Scholar
  89. 1).
    Ausführliche ober die Untersuchung von Bleiaschen und bleiischen Abfällen aller Art, besonders über die in England üblichen Methoden, findet sieh in ,,The Analysis of Ashes and Alloys, by L. Parry, London. The Mining Journal 1908“.Google Scholar
  90. 1).
    Kerls Probierbuch.Google Scholar
  91. 1).
    L. Moser, Die Bestimmurigsmethoden des Wismuts, 8.84 u. 119.Google Scholar
  92. 1).
    Chem.-Ztg. 15, 1410; 1891.Google Scholar
  93. 1).
    Hierbei kann eine Spur Wismut, in Lösung gehen. Man findet es hinterher bei Schwefelarsen usw. und fällt es aus der mit Weinsäure versetzten, ammo-niakalisch gemachten Lösung nach dem Verfahren von Finkener zusammen mit Spuren von Kupfer durch vorsichtigen Zusatz von verdünntem Schwefel wasserstoffwasser.Google Scholar
  94. 1).
    Fresenius, Quant. Analyse, 6. Aufl., II, S. 536 u. 537. — Siehe auch das Verfahren von Jannasch und Etz in: Ber. 25, 736; 1892 (Brommethode).Google Scholar
  95. 1).
    Kerl, Probierbuch. — Das trockene Probieren von Zinnerzen. Von Prof. Heinrich O, Hofman zu Boston (Colorado) in Berg- u. Hüttenm. Ztg. 1890, 342, 350, 357. — Ch. H. Fulton, Manual of Fire Assaying 1907, S. 155ff.Google Scholar
  96. 1).
    Freundliche Privatmitteilung des Direktors Dr. Timmermann vom April 1910.Google Scholar
  97. 1).
    Freundliche Privatmitteilung der Herren Inhaber, April 1910.Google Scholar
  98. 1).
    Merk’s Perhydrol mit 30 Gew.-% H2O2.Google Scholar
  99. 1).
    Freundliche Privatmitteilung des Direktors Dr. Timmermann vom April 1910.Google Scholar
  100. 1).
    Methode von Györy , Zeitsohr. f. anal. Chem. 32, 415; 1893. Siehe „Hartblei“ S. 676.Google Scholar
  101. 1).
    Die Methoden der Maßanalyse von Dr. H Beckurts, I. AM., Braunschweig, Vieweg & Sohn, 1910, 8, 334.Google Scholar
  102. 1).
    Eine umfassende Znsammenstellung bietet „Die Untersuchungsmethoden des Zinks unter besonderer Berücksichtigung der technisch wichtigen Zinkerze. Von Dipl.-Ing. H. Nissenson. Stuttgart. Ferd. Enke, 1907“.Google Scholar
  103. 1).
    Freundliche Privatmitteilung.Google Scholar
  104. 1).
    Fresenius, Quant. Anal. Bd. II, 369 u. 370. — Unters.-Meth. I, S. 350 ff.Google Scholar
  105. 1).
    Siehe „Cadmium“.Google Scholar
  106. 1).
    Freundliche Privatmitteilung.Google Scholar
  107. 1).
    Classen, Quant. Analyse durch Elektrolyse. — Neumann, Die Elektrolyse als Hilfsmittel in der analytischen Chemie.Google Scholar
  108. 1).
    Verfahren von Fresenius und Bergmann; von Knorre empfiehlt Natriumsulfat. — Man verwende ganz reines Ammoniak, weil andernfalls eine starke Verzögerung in der Abscheidung eintritt.Google Scholar
  109. 1).
    Das in England nach dem Mond-Verfahren (aus Nickelcarbonyl) hergestellte, ganz kobaltfreie Metall dürfte in Granalien in den Handel kommen.Google Scholar
  110. 1).
    Man kann das FeCl, auch mit Zinnchlorür usw. titrieren, oder die Lösung mit Schwefelsäure abdampfen, mit Wasser verdünnen, mit Zink reduzieren und das Ferrosuîfat mit Kaliumpermanganat titrieren.Google Scholar
  111. 1).
    Freundliche Privat-Mitteilung.Google Scholar
  112. 1).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 34, 437; 1895 u. f. Edward F. Kern, Journ. Americ. Chem. Soc. 28, 685; 1901.Google Scholar
  113. 1).
    Katzer, Die Vanadium-Erze. Österr. Zeitschr. f. Berg- und Hüttenwesen 57. 411; 1909.Google Scholar
  114. 2).
    D. Foster Hewett, Bull. Am. Inst. Mng. Eng. 1909, 291–316. Vanadinerz-Lager in Peru.Google Scholar
  115. 1).
    Journ. Am. Ch. Soc. 6, 209; 1898; Treadwell, Analyt. Chem. 1, 450; 1908.Google Scholar
  116. 2).
    Zeitschr. f. analyt. Chem. 18, 102; 1879.Google Scholar
  117. 1).
    F. P. Treadwell, Analyt. Chem. 2, 224ff.; 1907; Classen, Ausgewählte Methoden d. anal. Chemie 1, 230ff.; 1901; Muspratts Handbuch der techn. Chemie, 4. Aufl. 8, 1742ff.; 1905.Google Scholar
  118. 1).
    Hillebrand und Ransome (vgl. Erz-Analyse lb) haben beobachtet, daß ältere Lösungen von SO2 in Wasser und auch Lösungen von Alkalisulfiten noch andere oxydierbare Körper außer SO2 enthalten, die sich auch bei längerem Kochen nicht vollständig aus der schwefelsauren Lösung austreiben lassen.Google Scholar
  119. 1).
    Dissertation, Berlin 1890. — Treadwell, Analyt. Chemie 2, 512; 1907.Google Scholar
  120. 1).
    Eng. and Mng. Jonrn, 70, 548; 1900; Chem.-Ztg. 24, Rep. 364; 1900.Google Scholar
  121. 1).
    Journ. Americ. Chem. Soc. 28, 1443; 1906. — Cliem. Zentralbl. 1906, II, 1779.Google Scholar
  122. 2).
    A. H. Low, The Analysis. 1, 204ff.; 1905.Google Scholar
  123. 1).
    Nach Classen, Ausgew. Methoden 1, 235; 1901.Google Scholar
  124. 2).
    Nach Kidsdale, Jahresber. d. chem. Techn. 1888, 245.Google Scholar
  125. 3).
    Mitteilung aus Dr. Gilberts öffentl. ehem. Laboratorium in Hamburg in der „Zeitschr. f. öffentl. Chemie“, 1906, Heft XIV).Google Scholar
  126. 1).
    Freundliche Privat-Mitteilung des Herrn Dr. C. Ahrens, Inhaber von Dr. Gilberts öffentl. ehem. Laboratorium, Hamburg.Google Scholar
  127. 1).
    Freundliche Privatmitteilung des Herrn Dr. C. Ahren s, Inhaber von Dr. Gilberts öffentl. chem. Laboratorium, Hamburg.Google Scholar
  128. 1).
    Regelsberger, Wertbestimmung des Aluminiums und seiner Legierungen, in der Zeitsehr. f. angew. Chem. 4, 360; 1891.Google Scholar
  129. 1).
    Campredon, Guide pratique du Chimiste Métallurgiste, S. 271.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • O. Pufahl
    • 1
  1. 1.Kgl. BergakademieBerlinDeutschland

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