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Zusammenfassung

Man unterscheidet bei Werkzeugstählen 2 Hauptgruppen, und zwar die unlegierten, welche außer Kohlenstoff nur geringe Beimengungen von Mangan und Silizium aufweisen, einerseits, und die legierten Stähle andererseits. Letztere können außer Kohlenstoff noch Zusätze von Wolfram, Chrom, Kobalt, Nickel, Molybdän und Vanadium enthalten. Diese Zusätze können die Eigenschaften des Stahles wesentlich verbessern, womit jedoch nicht gesagt ist, daß in allen Fällen der legierte Stahl dem unlegierten vorzuziehen ist. Für viele Zwecke sind sogar die unlegierten Werkstoffe vorteilhafter.

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Referenzen

  1. 1).
    Siehe hierzu insbesondere: Rapatz: Die Edelstähle (Berlin 1925). — Brearley-Schäfer: Die Werkzeugstähle und ihre Wärmebehandlung (Berlin 1922). — Benetke: Über Schnitt- und Stanzstähle (Werkzeugmasch. 1928 Heft 3 S. 41). — Reiser-Rapatz: Das Härten des Stahles (Verlag A. Felix, Leipzig 1932). — Leitner: Betriebsforschung und Güteprüfung in ihrer Bedeutung bei der Erzeugung der Böhler-Edelstähle (Masch.-Bau 1930 Heft 18 S. 609). — Schreiber: Fehlerhafte Erscheinungen bei Werkzeugstählen (Masch.-Bau 1930 Heft 12 S. 427). - Boch: Beitrag zur Wärmebehandlung des Stahles (Masch.-Bau 1931 Heft 4 S. 127) .Google Scholar
  2. 1).
    Die 4 Abbildungen 26, 27, 28 und 29 sind dem Buch von Rapatz: Die Edelstahle (Berlin 1925) entnommen.Google Scholar
  3. 1).
    Bei Verwendung von Böhler Spezial K und Böhler Spezial KN darf die Werkstoffstärke nicht über 2 mm betragen.Google Scholar
  4. 1).
    Für besonders starken Werkstoff geeignet.Google Scholar
  5. 1).
    Da der Schnittbauer auch mit der Herstellung von Prägewerkzeugen betraut wird, so konnte auf diese Tabelle nicht verzichtet werden. Infolge der gestellten Aufgabe und des beschränkten Raumes werden konstruktive Ausführungsbeispiele hier nicht gegeben dafür seien einige Literaturnachweise empfohlen: Die Herstellung von Kupfermünzen wird in der Werkst.-Techn. 1927 Heft 11 S. 331 Abb. 1 eingehend beschrieben. — Über die Herstellung von Eßbestecken wird u. a. berichtet: Kurrein: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) S. 373. — Schubert: Stanz-, Zieh- und Prägetechnik (Leipzig 1931) S. 111. — Ein Schnittprägewerkzeug für Flaschenverschlüsse ist in der Werkst.-Techn. 1927 Heft H S. 333 Abb. 10 angegeben.Google Scholar
  6. 2).
    Unter Genehmigung des NDI und des Beuthverlages hier angegeben.Google Scholar
  7. 1).
    Da die Schmiedegesenke in dem vorliegenden Buch nicht behandelt werden, so sei auf folgende Literaturangaben verwiesen: Kaessberg: Einfluß der Schmiedetechnik auf die Konstruktion. Masch.-Bau 1927 Heft 16/17 S. 793 u. 857. — Grossmann (Spanlose Formung, ADB Bd. IV, Berlin 1926) weist darauf hin, daß bei dünnen Rippen eine möglichst starke Neigung in der Gesenkform vorzusehen ist und diese Neigung etwa bei 7° liegt. — Über Materialzugaben im Schmiedewesen wird in der Werkst.-Techn. 1929 Heft 23 S. 666 eingehend berichtet. — Falsche und richtige Bauarten von Schmiedegesenken zeigt Pitscheneder in der Werkst.-Techn. 1927 Heft 15 S. 435- — Schlesinger berichtet in der Werkst.-Techn. 1925 Heft 23 S. 821 über die Herstellung von Gesenken und Preßformen in amerikanischen Großbetrieben. — Weitere Beispiele aus der Praxis für die zweckmäßige Gestaltung von Schmiedegesenken u. a. in: Ötling: Schmiede und Schmiedetechnik (München u. Berlin 1920). — Meyer: Freiformschmieden und Gesenkschmieden. Masch.-Bau 1928 Heft 11 S. 526. - Werkst.-Techn. 1927 Heft 20 S. 600 Abb. 1—4 (Folgegesenk zum Lochen, Biegen und Abschneiden); ebenda 1928 Heft 24 S. 696 (Schmiedegesenk für Lagerplatten mit eingesetzten Stücken). — Pockrandt: Mechanische Technologie für Maschinentechniker (Berlin 1929). — Litz: Spanlose Formung (ADB Bd. IV, Berlin 1926). — Schweissguth: Schmieden und Pressen (Berlin 1923). — Über die Normung der Gesenkbefestigung von Fallhämmern berichtet Meyenberg ausführlich im Masch.-Bau 1928 Heft 1 S. 42. — Zu einer Entscheidung über die Anwendung von Hammer oder Presse, welche sich nicht allein auf technologische, sondern auch auf wärmewirtschaftliche Gesichtspunkte erstreckt, nimmt Schweissguth in seinem Buch: Schmiedehämmer und Pressen (Berlin 1923) auf S. 50ff. ausführlich Stellung. — Auch Beckmann (Dissertation Leipzig 1912) hat diese Frage untersucht und kommt zu dem Schluß, daß bei geringen Verkürzungen die Presse günstiger als der Hammer arbeitet, bei größeren jedoch die Verhältnisse umgekehrt liegen.Google Scholar
  8. 2).
    Wird im naturharten oder vergüteten Zustand verwendet. Im naturharten Zustand entfällt jede Wärmebehandlung, ebenso dort, wo das Material vergütet bezogen wird. Geglühter Werkstoff muß nach der Bearbeitung vergütet werden.Google Scholar
  9. 3).
    Bei Bezug im vergüteten Zustand entfällt eine Wärmebehandlung nach der Bearbeitung. Bei Verwendung von geglühtem Werkstoff muß der Bearbeitung eine Vergütung folgen.Google Scholar
  10. 4).
    Goehre empfiehlt in seinem Buch: Schnitte und Stanzen (Leipzig und Berlin 1927) die Verwendung von extra zähhartem Stahl in Naturhärte für Schnittwerkzeuge zur Papier- und Kartonagenindustrie.Google Scholar
  11. 1).
    Im Zusammenhang mit dieser Aufstellung sei auf einige Literaturangaben hingewiesen, aus denen die konstruktive Durchbildung derartiger Werkzeuge hervorgeht : 3 Beispiele für die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Quetsch-, Stauch- und Spritzverfahren sind im Merkblatt für Warmpreßwerkzeuge des DATSCH angegeben. Diese Abbildungen finden sich gleichzeitig in Pockrandt: Mechanische Technologie für Maschinentechniker (Berlin 1929) auf S. 209 Abb. 177 — 179. — Weitere Ausführungsbeispiele zeigt Kurrein in: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) S. 350 Abb. 439 (Herstellung von Kreuzstücken), S. 353 Abb. 442 (Herstellung von Flügelmuttern nach dem Quetschverfahren). — Werkst.-Techn. 1924 Heft 20 S. 585 (Herstellung von Sechskantmuttern mit Bund). — Beachte hierzu auch die Ausführungen Peters’ in „Spanlose Formung” (ADB Bd. IV, Berlin 1926) und den Aufsatz von Peters in der Zeitschrift: Werkzeugmasch. 1929 Heft 14 S. 303, über die Preßtechnik der Nichteisenmetalle.Google Scholar
  12. 2).
    Wird im naturharten oder vergüteten Zustand verwendet. Im naturharten Zustand entfällt jede Wärmebehandlung, ebenso dort, wo das Material vergütet bezogen wurde. Geglühter Werkstoff muß nach der Bearbeitung vergütet werden.Google Scholar
  13. 3).
    Bei Bezug im vergüteten Zustand entfällt eine Wärmebehandlung nach der Bearbeitung. Bei Verwendung von geglühtem Werkstoff muß der Bearbeitung eine Vergütung folgen.Google Scholar
  14. 1).
    Für Werkzeuge, die bei der erstgenannten hohen Härtetemperatur zu stark verzundern würden.Google Scholar
  15. 2).
    Brinellhärte in vergütetem Zustand 248 bis 290 kg/mm2 (85 bis 100 kg/mm2).Google Scholar
  16. 3).
    Brinellhärte in naturhartem Zustand etwa 166 (60) kg/mm2.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • G. Oehler

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