Advertisement

Zusammenfassung

Die Beeinflussung des Zieherzeugnisses durch Schmierung ist weitgehender, als zuweilen angenommen wird. Man kann ungeeignetes Material bzw. zu weit abgestufte Werkzeuge durch sorgfältige Einstellung der Maschine und richtige Schmierung zur Not noch verwenden, ohne übermäßigen Ausschuß zu erzielen. Fischer2) hat als Universalmittel Muzin3) empfohlen. Brasch hat mit Talg und Tran recht gute Erfolge erzielt im Gegensatz zum Verfasser, der mit der Transchmierung beim Ziehen von Eisenblech nachteilige Erfahrungen gemacht hat. Nach amerikanischen Quellen wird eine Mischung von zusammen gekochtem Schmalz, Seifenwasser und Soda gutgeheißen4). Weitere Angaben über geeignete Schmierung geben Kurrein, Kacz-marek, Träger, S ellin und noch andere, die sich mit Ziehen befaßt haben. Man richtet sich bei der Wahl des Schmiermittels etwa nach folgender Tabelle X.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 2).
    Siehe dessen Dissertation Stuttgart 1927 S. 29.Google Scholar
  2. 3).
    Siehe Ziegler: Die Muzin-Schmierung (Masch.-Bau 1923/24 Heft 14 S. 485).Google Scholar
  3. 4).
    Siehe Amer. Mach., N. Y. Jg. 1915 S. 881 und dieselbe Zeitschrift Jg. 1916 S. 5.Google Scholar
  4. 8).
    Siehe dessen Dissertation: Das Ziehen von Hohlkörpern aus Feinblechen unter besonderer Berücksichtigung der Blechhaltereinflüsse (Dresden 1929) S. 11.Google Scholar
  5. 1).
    Über die Vorteile und konstruktiven Ausführungen derartiger pneumatischer Faltenhalter berichtet Kaczmarek auf S. 80 Abb. 90 seines Buches : Die moderne Stanzerei (Berlin 1929). — Siehe hierzu ferner die Ausführungen Wittlingers im Masch.-Bau 1927 Heft 6 S. 269 und Heft 7 S. 336 sowie Seiler: Nachgiebige Blechhalter-Konstruktionen (Werkzeugmasch. 1929 Heft 17 S.360). — Haake: Werkzeugmaschinen der spanlosen Formung (Masch.-Bau 1931 Heft 11 S. 359 Abb. 9, 10).Google Scholar
  6. 2).
    Siehe dessen Dissertation Stuttgart 1927 Tafel 9–19.Google Scholar
  7. 3).
    Siehe S. 47 seiner Dissertation: Das Ziehen von Hohlkörpern aus Feinblechen unter besonderer Berücksichtigung der Blechhaltereinflüsse (Dresden 1929).Google Scholar
  8. 4).
    Dies beweist Abb. 51 der gleichen Arbeit von Ackermann.Google Scholar
  9. 5).
    Siehe Kaczmarek: Die moderne Stanzerei (Verlag Julius Springer, Berlin 1929) S. 97 Abb. 108.Google Scholar
  10. 1).
    Siehe dessen Dissertation, Stuttgart 1927, Zahlentafel 3 S.21, in Übereinstimmung mit Kaczmarek.Google Scholar
  11. 1).
    Über die Ermittlung der Scheibenabmessungen und Ziehstufenzahl finden sich u. a. in der Werkst.-Techn. 1925 Heft 4 S. 137 weitere Angaben.Google Scholar
  12. 2).
    Siehe Kaczmarek: Die moderne Stanzerei (Verlag Julius Springer, Berlin 1929) S. 96 Abb. 107.Google Scholar
  13. 3).
    Machinery, Mai 1915 S. 729, siehe Kurrein: Die Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1926) S. 425. Dort ist eine graphische Auswertung dieses Verfahrens angegeben.Google Scholar
  14. 1).
    Siehe hierzu Abschnitte H 7 und H 8.Google Scholar
  15. 2).
    Siehe VDI-Forsch.-Heft 268 S. 28 ff. Da das Forschungsheft 268, Erscheinungsjahr 1925, vergriffen ist, so wird im Zusammenhang hiermit auf den Auszug jener Arbeit hingewiesen, der in der Zeitschrift Masch.-Bau unter dem 19. Mai 1922 Heft 16 S. l67ff. erschienen ist.Google Scholar
  16. 1).
    Siehe hierzu insbesondere S ellin: Handbuch der Ziehtechnik (Berlin 1931).Google Scholar
  17. 1).
    Siehe Z. Werkzeugmasch. 1913 S. 374. Dieses Verfahren ist ferner noch angegeben in Kurrein: Die Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Verlag Julius Springer, Berlin 1926) S. 519 Abb. 675, ferner in Glück: Die Berechnung des Werkstoffverbrauches bei gestanzten, gezogenen und gedrehten Gegenständen (Verlag Julius Springer, Berlin 1923) auf S. 56 Abb. 114.Google Scholar
  18. 1).
    Siehe Glück: Die Berechnung des Werkstoffverbrauches bei gestanzten, gezogenen und gedrehten Gegenständen (Berlin 1923) S. 57 und 58 Abb. 116 — 119.Google Scholar
  19. 2).
    Siehe Kaczmarek: Die moderne Stanzerei (Berlin 1929) S. 116 Abb. 127.Google Scholar
  20. 1).
    Musiol hat dieses Verfahren in seinem ersten Buch: Die rechnerische und zeichnerische Methode der Zuschnittsermittlung in der Ziehpressen-Technik (Verlag J. Stoll, Leipzig 1908) sowie in der Ill. Z. Blech-Ind. 1911 S. 1136 angegeben. Kurrein hat die Anwendung dieses Verfahrens in einem ausgeführten Beispiel für eine rechteckige Dose mit Deckel und Bodeneinzug gezeigt auf S. 521 Abb. 679 seines Buches: Die Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1926).Google Scholar
  21. 1).
    Über Beschneide-Werkzeuge siehe Werkzeugblatt 15.Google Scholar
  22. 1).
    Dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend sei hier auf einige Bauarten hingewiesen: Werkst.-Techn. 1926 Heft 21 S. 623 (Fingerhüte); ebenda 1923 Heft 16 S. 490 (ovale Hülsen für Feuerzeuge); ebenda 1925 Heft 3 S. 107 (Bürstenhalter für Staubsauger und Ventilatorengehäuse); ebenda 1926 Heft 2 S. 53 (Rechteckige, einseitig halbrunde Schalen); ebenda 1928 Heft 17 S. 799 (Kotflügel, Kühler, Autozubehör); ebenda 1924 H. 24 S. 770 (Vergasergehäuse, Differentialgehäuse, Schalldämpfergehäuse, Luftpumpen, Schmiergefäße, Bremsgehäuse usw.). — Kurrein: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) S. 336ff. und 448ff. (Patronenhülsen-Fabrikation).Google Scholar
  23. 1).
    Eine andere Konstruktion eines federnden Abstreifers gibt Kurrein in seinem Buche: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) auf S. 434 Abb. 544 an.Google Scholar
  24. 2).
    Siehe hierzu Schubert: Stanz-, Zieh- und Prägetechnik (Leipzig 1931) S. 6 Abb. 1/2.Google Scholar
  25. 3).
    Über das Überstülpverfahren berichtet Kurrein in seinem Buche: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) auf S. 526. — Siehe ferner Werkst.-Techn. 1927 Heft 7 S.338 Abb. 31. - Litz-Lebeis: Spanlose Formung (ADB Bd. IV, Berlin 1926) S. 137.Google Scholar
  26. 4).
    Siehe hierzu: Werkst.-Techn. 1924 Heft 23 S. 727 (Stahlhülsen mit doppelseitigem Flansch); ebenda 1928 Heft 13 S. 382 (Federringe).Google Scholar
  27. 1).
    Über das Ziehen von Pappe, Papier und Leder berichtet Kurrein in seinem Buch: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) auf S. 529ff. — Siehe ferner Z. VDI 1927 Heft 17 S. 549.Google Scholar
  28. 2).
    Ein Ziehwerkzeug für Exzenterpressen zeigt Seilin auf S. 18 seines Buches: Ziehtechnik (Werkstattbuch 25, Berlin 1926). Weiterhin ist in der Werkst.-Techn. 1927 Heft 7 S. 207 Abb. 3—6 ein Werkzeug zur Herstellung von Benzinbehältern auf einfach wirkenden Maschinen angegeben.Google Scholar
  29. 3).
    Konstruktionen von Schnittzügen geben an: Litz-Lebeis: Spanlose Formung (ADB Bd. IV, Berlin 1926) S. 135. - Pockrandt: Mechanische Technologie (Berlin 1929) S. 214 Abb. 189. — Weiterhin finden sich praktische Anwendungsmöglichkeiten des Schnittzuges in: Kurrein: Werkzeuge und Arbeitsverfahren der Pressen (Berlin 1927) S. 699 Abb. 920 (Zugschnitt im Folgewerkzeug für die Plombenherstellung). — Masch.-Bau 1927 Heft 1 S. 32 Abb. 1 (Komb. Loch- und Ziehwerkzeug für Bremsscheiben). — Werkst.-Techn. 1927 Heft 9 S. 267 (Schnittzug für einen Führersitz landwirtschaftlicher Maschinen).Google Scholar
  30. 1).
    Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten zwischen Schnitt und Zug gibt Kaczmarek in seinem Buche: Moderne Stanzerei (Berlin 1929) an, und zwar auf S. 82 Abb. 91 —94 den Schnittzug, auf S. 84 Abb. 95 den Zugschnitt, auf S. 85 Abb. 96 den Schnitt-Zug-Schnitt und auf S. 86 Abb. 99 die Schnitt-Zug-Stanze. -Siehe auch AWF 5831 Zug-Schnitt, AWF 5842 Schnitt-Zug-Schnitt, AWF 5851 Schnitt-Zug-Stanze.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • G. Oehler

There are no affiliations available

Personalised recommendations