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Zusammenfassung

Die psychologischen Maßbestirara ungen, zu denen alle Methoden gerechnet werden können, die bei genauer Versuchsanordnung zu meßbaren und unter sich vergleichbaren Zahlenwerten fähren, eignen sich einstweilen nicht so sehr für die forensische Gutachtenpraxis als für wissenschaftliche Untersuchungen und vielleicht für die Beurteilung der Leistung bei Unfallsneurosen. Aufgenommen sind hier nur diejenigen Methoden, die ohne Apparate oder mit Hilfe des überall vorhandenen ärztlichen Inventars angestellt werden können, nicht zuletzt in der Hoffnung, daß die Beschäftigung mit diesen einfachen Methoden anlocken möge zur Vertiefung auch in die Methoden, zu denen einige Anschaffungen unerläßlich sind. Die maßpsychologischen Untersuchungen können nun im Gegensatz zu den psychiatrischen Protokollen nicht in der Urform verwandt werden, weil die Fülle der Einzelergebnisse die Übersicht und die Deutung unmöglich machen würde. Sie müssen nach gewissen mathematischen Gesetzen umgerechnet werden. Die wichtigsten Größen, die bei dieser Umrechnung zu bestimmen sind, sind
  1. 1.

    Das arithmetische Mittel (A. M.),

     
  2. [2.

    Der mittlere Fehler (m. F.), * Lediglich für fehler-

     
  3. 3.

    Der wahrscheinliche Fehler (w.F.)], hafte Leistungen.

     
  4. 4.

    Der Zentralwert (C.),

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • W. Cimbal
    • 1
  1. 1.städtischen Heil- und Pflegeanstalten zu Altona, staatsärztlich approbiertDeutschland

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