Schatten ebenflächig begrenzter Körper

  • W. Ludwig

Zusammenfassung

Bei der Untersuchung der Beleuchtung und des Schattens eines für Licht undurchlässigen Körpers setzen wir parallele geradlinige Lichtstrahlen voraus. Wir sehen ab sowohl von den feineren Helligkeitsunterschieden, die von dem Einfallswinkel der Lichtstrahlen abhängen, als auch von allen Abweichungen, die durch zerstreutes Licht hervorgerufen werden, und begnügen uns mit der folgenden groben Unterscheidung: Ist der Körper durch ein konvexes Vielflach begrenzt, so zerfallen die ebenen Teile seiner Oberfläche in zwei Gruppen; die einen sind dem Licht zugekehrt und beleuchtet; die anderen, vom Licht abgewendeten, Hegen im Eigenschatten des Körpers. Beide Gruppen stoßen in einem Kantenznge, der Eigenschattengrenze, zusammen.

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Referenzen

  1. 1).
    Zur Förderung der Übersichtlichkeit wird es in der Zeichnung fortgelassen oder höchstens als Hilfslinie eingetragen.Google Scholar
  2. 1).
    Eine zu den Lichtstrahlen parallele Fläche befindet sich in streifendem Licht und gehört eigentlich als Ganzes zur Eigenschattengrenze. Aber da sie kaum merklich beleuchtet ist, rechnen wir sie zum Eigenschatten und ergänzen die Eigenschattengrenze durch die Kanten, in denen die Fläche mit ihren beleuchteten Nachbarflächen zusammenstößt. Am Schattenraum wird hierdurch nichts geändert.Google Scholar
  3. 1).
    Schattengrenzen, die nicht Körperkanten sind, werden in den Rissen mit feinen Strichen verdünnter schwarzer Tusche ausgezogen. Die auf sichtbaren Flächen liegenden Schatten werden mit leichten Tuschlagen (von Lampenschwarz oder angeriebener chinesischer Tusche) angelegt, und zwar die Eigenschatten einfach, die Schlagschatten mehrfach. Materialfarben werden erst nachträglich sowohl auf die hellen als auch auf die bereits schattierten Flächen aufgetragen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • W. Ludwig
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule DresdenDeutschland

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