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Über die Wirkung stark verdünnter Bromverbindungen und anderer Anionen auf Herz- und Gefäßsystem

  • H. Guggenheimer
  • I. L. Fisher
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Ähnlich wie mit Jod konnten wir in Durchströmungsversuchen am isolierten Katzenherzen auch mit Brom in starken Verdünnungen bis zu 1:5,2 Millionen eine Erweiterung der Kranzgefässe beobachten, Bromkonzentrationen höher als 1:65000 liessen die Gefässwirkung vermissen. Ihr Optimum liegt bei den stärksten Verdünnungen und tritt erst nach einer gewissen Zeit auf, während die Hubhöhe des Herzens frühzeitig herabgesetzt wird. Die Herzfrequenz bleibt unbeeinflusst. Diese vasodilatatorische Wirkung kleinster Bromdosen ist auch an den peripheren Gefässen mit der neuen Methode von Ganter zur Bestimmung der relativen Gefässweite festzustellen. Bei Quecksilbermanometerschreibung sieht man am nicht urethanisierten Kaninchen nach intravenöser Einspritzung von 0,2 mg Bromnatrium einen allmählichen Blutdruckabfall um 16 mm Hg, während die 50 fach höhere Dosis den Blutdruck so gut wie unbeeinflusst lässt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • H. Guggenheimer
  • I. L. Fisher

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