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Einfluss verschiedener Formen von Sauerstoffmangel auf die Zirkulationsgrösse

  • Kl. Gollwitzer-Meier
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Durch die Tätigkeit des Atemzentrums, das gegen Sauerstoffmangel sehr empfindlich ist, wird die Sättigung des arteriellen Blutes mit Sauerstoff auf einem möglichst gleichen Wert gehalten, ein Vorgang, der für die Ernährung der Gewebe von grösster Bedeutung ist. Die Aufnahmefähigkeit des Blutes für Sauerstoff ist begrenzt durch die Sauerstoffkapazität. Sinkt diese Sauerstoffkapazität, also der Gehalt des Blutes an Sauerstoffträgern, so kann es zu den Erscheinungen eines Sauerstoffmangels kommen, sofern nicht der Ausnützungskoeffizient für Sauerstoff entsprechend der Abnahme des Sauerstoffgehaltes steigt, was dann allerdings wieder eine Verminderung der Sauerstoffreserve zur Folge hätte. Andererseits kann es auch bei normaler 02-Kapazität zum Sauerstoffmangel kommen, wenn die Sättigung des arteriellen Blutes mit Sauerstoff eine ungenügende ist. Da diese im wesentlichen von der Atemtätigkeit abhängt, so muss sie auftreten können bei peripheren Störungen der Atmung mit Behinderung des Gasaustauschs in den Lungen, ferner bei zentralen Störungen der Atmung und Verminderung des Ventilationsvolumens. Um bei vermindertem Sauerstoffgehalt des Blutes den Sauerstoffbedarf der Gewebe zu decken, müssen andere regulative Vorgänge eingreifen, vor allem Änderungen der Zirkulationsgrösse, soweit nicht der 02-Ausnützungskoeffizient steigt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • Kl. Gollwitzer-Meier
    • 1
  1. 1.GreifswaldDeutschland

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