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Zur Frage des zweiten Herztones

  • Max Hochrein
Chapter
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Bei den meisten kreislaufgesunden Individuen beobachtet man, dass die 2. Töne über der Aorta und der Pulmonalis gleich klingend wahrgenommen werden. Da man weiss, dass in der Aorta und in der Pulmonalis ein recht verschiedener Druck herrscht, hat man sich über diese Erscheinungen immer gewundert und glaubte, sie in Beziehung zur topographischen Lage der beiden arteriellen Ostien bringen zu müssen. Untersuchungen von Wiesel zeigten jedoch, dass man im Modellversuch bei der direkten Auskultation am Gefäss die verschiedenen Druckwerte, die wir im Leben annehmen, verwenden muss, wenn man gleich hohe und gleich laute Klappenschlusstöne erzeugen will. Ohne eigentliche experimentelle Unterlagen nimmt man daher heute an, dass die Gleichheit der 2. Herztöne hervorgerufen wird durch den Druck, mit dem die Klappen gespannt werden, und durch Besonderheiten im Bau der Semilunarklappen und der Gefässwände.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • Max Hochrein
    • 1
  1. 1.Medizinische UniversitätsklinikLeipzigDeutschland

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