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Die Kreislaufwirkung hochprozentiger Zuckerlösungen

  • F. Hildebrandt
Chapter
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Die im Jahre 1913 von Büdingen eingeführte intravenöse Injektions-therapie hochprozentiger Zuckerlösungen bei Kreislaufstörungen ist bisher experimentell noch nicht eigentlich fundiert. Es herrscht noch ziemliche Unklarheit darüber, inwieweit der Kreislauf durch diese Injektion beeinflußt wird, nicht einmal die am Blutdruck sich abspielenden Veränderungen werden einheitlich gewertet. Dies liegt wohl darin begründet, daß je nach den Gesichtspunkten, aus denen heraus die Versuche unternommen wurden, die bei der Injektion verwandten Flüssigkeitsmengen sehr stark differieren. So haben Ellinger und Lipschitz (1) beim Kaninchen Dosen von 50 bis 80 ccm 25%iger Glykose, Bürger und Baur (2) sogar 100 bis 200 ccm einer 35%igen Lösung verwandt. Derartig massive Dosen haben wir nicht herangezogen, da es uns darauf ankam, die Wirkung solcher Dosen zu untersuchen, die einen Vergleich der in der menschlichen Therapie angewandten gestatteten. In dieser Größenordnung bewegen sich auch die von F. Kisch (3) angewandten Mengen. Kisch fand hierbei — als Versuchstiere dienten ihm Katzen und Hunde — eine deutliche Blutdruckwirkung, die wir vollkommen bestätigen können: der Blutdruck steigt kurz zunächst an, fällt dann wieder etwas ab und darauf folgt eine ausgesprochene Steigerung, die längere Zeit anhält. Die Pulsamplituden sind dabei vergrößert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • F. Hildebrandt
    • 1
  1. 1.GießenDeutschland

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