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Über periphere Kreislaufregulierung bei der Nierentätigkeit

  • A. Schretzenmayr
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Die zahlreichen Untersuchungen über die Abhängigkeit der Organ -durchblutung von der Organtätigkeit haben immer wieder gezeigt, daß das Gewebe von sich aus imstande ist, seine Blutzufuhr dem wechselnden Funktionszustand anzupassen; die Regulierung wird durch gefäßerweiternde, vom Gewebe gebildete Stoffe geleistet, in erster Linie durch die bei der Tätigkeit freiwerdenden Stoff Wechselprodukte, vielleicht auch durch Produkte der Resorption und Exkretion. Mit Hilfe dieser in der Peripherie ablaufenden Vorgänge erweitert die zur Sekretion angeregte Glandula submaxillaris ihr Strombett, kommt die Mehrdurchblutung des arbeitenden Muskels und die Hyperämie des Darmes in der Phase der Verdauung zustande. Analoge Verhältnisse werden an der Niere vermutet, ohne daß jedoch bisher der experimentelle Nachweis für eine Regulierung der Blutzufuhr zur Niere vom Nierengewebe aus erbracht werden konnte. Die Schwierigkeiten liegen hier nicht allein in dem komplizierten Aufbau des Nierenkreislaufes, sondern vor allem darin, daß wir kein exaktes Maß zur Bestimmung einer Nierenfunktionsänderung besitzen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • A. Schretzenmayr
    • 1
  1. 1.RostockDeutschland

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