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Zur Physiologie und Pathologie der Erythrocytenregulation

  • L. Heilmeyer
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

M. H.! Ich möchte im folgenden einige wesentliche Ergebnisse von Untersuchungen berichten, die in den letzten 2 Jahren zusammen mit verschiedenen Mitarbeitern an der Medizinischen Universitätsklinik Jena, z. T. in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen und Nervenklinik Jena, über die Erythrocytenregulierung gewonnen worden sind. Im Interesse der notwendigen Kürze kann es sich hier nur um die Wiedergabe einzelner charakteristischer Resultate handeln, welche den Regulationsvorgang besonders deutlich vor Augen führen. Den Ausgangspunkt unserer ganzen Betrachtung bildete folgende, gemeinsam mit Gitter, gemachte Beobachtung: Injiziert man eine quantitativ abgemessene Menge Hb. intramuskulär einem Versuchstier, so erhält man so gut wie niemals die Abbauprodukte des Hb. quantitativ in den Ausscheidungen wieder. Vielmehr erhält man sehr häufig eine viel größere Menge von Abbauprodukten als der injizierten Hb-Menge entspricht. Die Erklärung dieser merkwürdigen Erscheinung liegt darin, daß das injizierte Hb. sowohl die physiologische Hämolyse als auch gleichzeitig den erythropoetischen Apparat beeinflußt. Beide Systeme werden in einen Reizzustand versetzt. Es kommt zu vermehrter Neubildung und gleichzeitig zu gesteigertem Zerfall.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • L. Heilmeyer
    • 1
  1. 1.Med. Univ.-Klinik.JenaDeutschland

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