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Depotsetzung wasserlöslicher Medikamente. (Insulindepot)

  • Hermann Bernhardt
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

M. D. u. H.! Eine 4jährige ununterbrochene Arbeit grösstenteils gemeinsam mit meinem Mitarbeiter und Freund Dr. C. B. Strauch (ehem. Assistent der chir. Klinik der Charité, Berlin) setzt mich heute in die Lage, Ihnen über ein neues, grosses Gebiet therapeutischer Möglichkeiten berichten zu können: Über die Lösung des Problems der Depotsetzung wasserlöslicher Medikamente. M. D. u. H.! Im ersten Moment werden Sie die Tragweite dieses Problems nicht ganz übersehen können. Bei der Kürze der Zeit muss ich in Schlag Worten sprechen. Wir setzen dem grossen, viel bearbeiteten Gebiet der Injektionstherapie, die sich auf der von dem Engländer A. Wood 1853 eingeführten subkutanen Injektion im Laufe der Zeit aufgebaut hat, ein neues Gebiet gegenüber. Alle bisherige Injektionstherapie, so vielgestaltig sie auch durch den Wechsel des Injektionsortes geworden ist, beruht auf einer Stosswirkung, d. h. wir bringen in den Organismus in relativ sehr kurzer Zeit — oft nur Sekunden — eine ziemlich erhebliche Menge Medikament, das sich schnell einem grossen Gebiete mitteilt, starke Wirkungen erzeugt, die aber sofort wieder abwellen, da der Nachschub fehlt. Dieses für viele Fälle richtige Vorgehen erfüllt aber keineswegs alle Indikationen der Therapie.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Hermann Bernhardt
    • 1
  1. 1.Berlin-CharitéDeutschland

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