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Studien zur Wirkungsweise chemotherapeutischer Mittel

  • Kurt Henius
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Nachdem von sehr vielen Seiten anerkannt ist, dass die Sterilisatio magna im Organismus bei Wirkung chemotherapeutischer Mittel nicht die Rolle spielt, wie man annahm; dass selbst beim Salvarsan noch fraglich ist, dass bei der Wirkung im lebenden Organismus die spirozide Wirkung die Hauptsache ist, erscheint es dringend notwendig, unsere chemotherapeutischen Ansichten zu revidieren und zwar möglichst nicht in der Weise, dass man Hypothesen macht, sondern dass man zuerst Gesetzmäßigkeiten über die Wirkungsweise der Mittel sammelt. Es scheint mir hierzu folgender Arbeitsplan erforderlich:

Feststellung:
  1. 1.

    Wie passieren Chemotherapeutika den Organismus, d. h. :

     
  2. a)

    wo werden sie abgelagert,

     
  3. b)

    wie werden sie im weiteren Verlauf vom Organismus verschoben,

     
  4. c)

    wie werden sie abgelagert.

     
  5. Versuch

    dieser Feststellungen durch quantitativ chemische Analyse einerseits, durch histologische Untersuchung andererseits.

     
  6. 2.

    Sind makroskopisch und histologisch Änderungen von Gewebsstrukturen erkennbar.

     
  7. 3.

    Treten im Verlauf der Behandlung biologische Zustandsänderungen auf, Änderungen der Senkungsgeschwindigkeit. Bei infektionskranken Tieren. Änderungen des Immunitätszustandes, der Allergie usw.

     

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Referenzen

  1. 1).
    Der Vortrag konnte wegen Erkrankung nicht gehalten werden.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Kurt Henius
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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