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Das Verhalten der Gewebspufferung beim Menschen

  • Chr. Kroetz
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Als Maß der Pufferung einer Flüssigkeit betrachtet man die Grösse der Reaktionsänderung, die auftritt auf die Zugabe einer Einheitsmenge von Säure oder Lauge zu der Flüssigkeit. Für das Blut ist in der durch Straub und Meier eingeführten Titration mit Kohlensäure die empfindlichste Methode geschaffen. Aus der so ermittelten Kohlensäurebindungskurve eines Blutes ergibt sich in zwei Merkmalen, in ihrer Höhenlage und in ihrem Anstieg, der Grad der Pufferung. Sowohl Senkung als Abflachung der Kurve bedingen eine Verminderung der Pufferung. Von den üblichen Vertretern der Gewebsflüssigkeit, Kammerwasser und Rückenmarksflüssigkeit, wissen wir, dass ihre geringe Pufferung durch die Flachheit des Kurvenverlaufs im Bereich der normalen Kohlensäuredrucke bedingt ist.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Chr. Kroetz

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