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Kombinierte Behandlung maligner Tumoren mit Wismut und Röntgenstrahlen

  • Herbert Kahn
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Der therapeutische Effekt der Röntgenbestrahlung wird auf die Erzeugung von Elektronen zurückgeführt. Man hat schon lange versucht, diese durch Hineinbringen von Substanzen verschiedener Art in die Tumoren zu steigern. Man weiss ferner, dass Schwermetalle in relative reichlichen Mengen im Tumor abgelagert werden. Da die Schwermetalle starke Zellgifte sind, ist es von vornherein wahrscheinlich, dass sie auf die Zellen maligner Tumoren, die ja überhaupt gegenüber den verschiedensten Eingriffen besonders empfindlich sind, in gewissem Umfang einen zerstörenden Einfluss ausüben. Da ein Teil der Schwermetalle Isotopen der radioaktiven Zerfallsprodukte des Radiums sind, kann man auch erwarten, dass man diese in therapeutisch wirksamer Menge in die Geschwulst bringen kann, wenn man in Vorversuchen für die radioinaktiven Isotopen eine Form findet, die es erlaubt, sie weitgehend elektiv im Tumor abzulagern. — Von diesen Überlegungen ausgehend begann ich meine Versuche zunächst gemeinsam mit Dr. Wirth und setzte sie nach dessen Tode mit Dr. Weiss fort. — Da der Tierversuch bei malignen Tumoren ein recht unzuverlässiger Wegweiser ist, beschlossen wir, unsere Versuche gleich bei menschlichen Tumoren anzustellen, und zwar wurden diese ambulant durchgeführt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Herbert Kahn
    • 1
  1. 1.KarlsruheDeutschland

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