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Technik

  • Norbert Henning
  • Heinz Keilhack

Zusammenfassung

Wie schon oben erwähnt, wird die Technik der Sternalpunktion von Arinkins Vorgehen beherrscht. Arinkin arbeitete ursprünglich mit einer Lumbalnadel. Die meisten Forscher haben die mandrinbewehrte Kanüle beibehalten. Das Vorbild der heute fast stets in Gebrauch stehenden Instrumente scheint von Arieff (1931) angegeben worden zu sein. Es besteht aus einer schräg abgeschliffenen kräftigen Kanüle, die mit einem Mandrin versehen ist. Die lichte Weite der Nadel beträgt etwa 1,0 mm, die Länge 4 cm. Kanüle und Mandrin passen auf eine Rekordspritze. Auf der Kanüle läßt sich eine Sperrvorrichtung verschieben und mit einer Schraube an beliebigen Stellen befestigen. Diese Sperrvorrichtung soll ein zu tiefes Einstechen verhindern. Die von Klima und Rosegger sowie von Rowu angegebenen Punktionskanülen unterscheiden sich prinzipiell nicht von dem Instrument Arieffs. Wesentlich einfacher ist die von Henning und Korth benutzte Nadel. Diese Autoren verzichten auf den Mandrin, der das Verstopfen des Lumens mit Knochengewebe vermeiden soll. Es handelt sich dabei um eine kräftige, außen mit einer Millimeterskala versehene Hohlnadel, deren Lichtung kurz hinter der schräg abgeschliffenen Spitze verschlossen ist (Abb. 1). Jenseits der Verschlußwand findet sich eine seitliche Öffnung, die in ihrer Weite dem Lumen entspricht. Ein Verstopfen der Kanüle mit Knochensubstanz wird durch diese Anordnung ausgeschlossen, ohne daß der umständlichere Mandrin erforderlich wäre. Auch auf die Arretiervorrichtung wird verzichtet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1939

Authors and Affiliations

  • Norbert Henning
    • 1
  • Heinz Keilhack
    • 1
  1. 1.Mediz. KlinikStädt. Krankenhaus Fürth i. B.Deutschland

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