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Die Verwaltungseinrichtung bis zum Jahre 1895

  • F. Seydel
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Zusammenfassung

Wenn auch das preußische Gesetz über die Eisenbahnunternehmungen vom 3.11.1838 noch davon ausging, daß der Bau und Betrieb von Eisenbahnen der Privatunternehmung zu überlassen und dem Staate nur gewisse Aufsichtsrechte vorzubehalten seien, kam man doch schon nach verhältnismä ßig kurzer Zeit zu der Einsicht, daß der Staat auf die Dauer nicht auf eigene Eisenbahnen verzichten könne. So began man in Preußen allmählig, namentlich in den wirtschaftlich schwächeren östlichen Landesteilen, wo man auf eine wirksame Betätigung der Privatunternehmung kaum rechnen durfte, mit dem staatsseitigen Ausbau neuer Eisenbahnen. Gleichzeitig ging man dazu über, bei sich bietender Gelegenheit bereits bestehende Privatbahnen in den Staatsbetrieb zu übernehmen und dauernd für Rechnung der Gesellschaften zu verwalten. Auf diese Weise verfügte der Staat im Jahre 1850 bereits über etwa 570 km Eisenbahnen. In der Folgezeit wuchs der Staatsbahnbesitz städig weiter, so daß er im Jahre 1867 rund 4480 km und im Jahre 1872 nahezu 6000 km umfaßte.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • F. Seydel
    • 1
  1. 1.Wirklicher Geheimer RatDeutschland

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