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Der Schriftverkehr

  • Ewald Sachsenberg

Zusammenfassung

Diejenige Stelle, durch welche ein Geschäft mit der Außenwelt zusammenhängt, und durch welche auch die Fühlung im Innern aufrecht erhalten wird, ist die Zentrale für den Schriftverkehr. Durch Briefe und Telegramme, auch durch das Telephon, kommen die Nachrichten von außen an das Geschäft heran und gehen auch von dort nach außen zurück. In kleineren und mittleren Geschäften wird es der Direktion noch möglich sein, sämtliche Eingänge, welcher Art sie auch sind, wenigstens selbst zu lesen und teilweise auch selbst zu erledigen. Die Fühlung der Leitung bleibt dadurch eine sehr lebhafte, und es gibt fast keine Stelle in der ganzen Firma, über deren Arbeiten sie nicht eingehend orientiert ist. In größeren Geschäften ist dies nicht mehr möglich. Es muß dort zunächst eine Trennung der Eingänge nach Abteilungen, manchmal eine solche nach wichtigeren und weniger wichtigen Dingen stattfinden. Nur die wichtigsten Sachen können noch direkt an die Leitung gehen, die anderen müssen durch die Abteilungsvorstände erledigt werden. Eine solche Sichtung der Eingänge kann aber nur durch erfahrene, gut vorgebildete und sehr sichere Beamte vorgenommen werden, weil von deren Arbeiten die Information der gesamten Leitung, und davon wieder zum Teil das Aufblühen des Geschäftes abhängt. Es muß zur Regel gemacht werden, daß alle Sachen, welche die Firma zu irgend etwas verpflichten, oder die für die Firma von irgend welchem Werte sein können, nur schriftlich erledigt werden, und daß jedes, auch zunächst weniger wichtig erscheinende Telephongespräch und auch jedes Telegramm unbedingt bestätigt wird.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1917

Authors and Affiliations

  • Ewald Sachsenberg

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