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Zusammenfassung

Ebenso wie man die Gleichstrom-Generatoren als Motoren arbeiten lassen kann, wenn man ihnen aus einer Stromquelle Strom zuführt, kann man auch die Wechselstrom-Generatoren, die in Abschnitt VI beschrieben wurden, als Motoren benutzen. Derartige als Motoren benutzte, wie die Generatoren ausgeführte Wechselstrommaschinen nennt man Synchron-Motoren. Der Ausdruck synchron bedeutet soviel wie im Takt arbeiten, es muß nämlich die Umlaufszahl des synchronen Motors in ganz bestimmten Verhältnissen zu den Stromwechceln stehen, wie aus der Wirkungsweise der Maschinen hervorgeht, die nach Fig. 192 geschaltet werden. Für unsere Betrachtung ist nun ganz gleichgültig, ob die Maschinen einphasig oder mehrphasig sind. In Fig. 192 ist einphasiger Wechselstrom angenommen. Bei der gezeichneten Drehrichtung des Stromerzeugers (Generators) entsteht augenblicklich (vgl. S. 56) in dem Draht a des Generators eine nach hinten gerichtete elektromotorsche Kraft, folglich hat der Strom die Richtung des Pfeiles 1. Wegen der Phasenver-schiebung zwischen elektromotorischer Kraft und Strom entsteht aber der Strom erst später, als die elektromotorische Kraft, so daß sich das Polrad schon etwas weiter gedreht haben muß als gezeichnet ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1918

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