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Die Schleifwerkzeuge

  • Bertold Buxbaum
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 5)

Zusammenfassung

Ehe die Schleifmittel besprochen werden, vergegenwärtige man sich die Wirkungsweise eines Schleifkorns, damit einleuchtet, worauf es hierbei ankommt. Ein scharfes Schleifkorn ist ein Schneidwerkzeug ebenso wie ein Drehstahl oder ein Fräser. Die Schleifscheibe unterscheidet sich von diesen Werkzeugen dadurch, daß ihre Schneiden (das sind die vorstehenden Kanten der Schleifkörner) schwächer und viel kleiner sind (abgesehen von der unregelmäßigen Größe der Schneidenwinkel), und daß ihre Schnittgeschwindigkeit bis ins Riesenhafte gesteigert werden kann, ohne daß die Schneiden ausglühen. Was den Schleifkörnern an Schneidtiefe und -breite abgeht, das ersetzen sie durch ihre große Schnittgeschwindigk it und Anzahl. Die moderne Schleifscheibe verhält sich zu den früher üblichen, aus Leim und Schmirgel zusammengeklebten Scheiben etwa wie ein grobgezahnter Fräser zu einer Schlichtfeile; ihr Anwendungsgebiet erstreckt sich heute, der verhältnismäßig freischneidenden Wirkung ihrer Schleifkanten wegen, nicht mehr wie früher nur auf gehärteten Stahl, sondern auf die verschiedenartigsten Werkstoffe, ungehärteten Stahl, Stahlguß, Gußeisen, Kupfer, Messing, Bronze, Vulkanfiber, Hartgummi, Glas, Porzellan, Stein, Elfenbein, Knochen usw.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Bertold Buxbaum

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