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Die Berechnung der Wechselräder

  • Georg Knappe
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 4)

Zusammenfassung

Wie schon im ersten Abschnitt gesagt wurde, entsteht ein Gewinde, indem auf einem sich gleichförmig drehenden Zylinder mittelst eines in Achsenrichtung gleichförmig fortbewegten Schneidstahles eine Nute eingeschnitten wird. Beim Schneiden auf der Drehbank wird der Stahl auf dem Support gleichförmig fortbewegt, und zwar ist die Gleichförmigkeit der Bewegung durch die durch Wechselräder getriebene Leitspindel gewährleistet. Die Größe der Bewegung für jede Umdrehung der Arbeitsspindel muß natürlich der gewünschten Steigung entsprechen. Es sind also für jede Steigung die Wechselräder zu bestimmen, wobei die „Maschinenkonstante“, d.h. die Steigung der Leitspindel einschließlich des Übersetzungsverhältnisses der Zwischenräder, berücksichtigt werden muß. Soll auf einer Drehbank, deren Leitspindel eine Steigung von 1′ hat und die keine Übersetzungsräder besitzt, also auch eine Konstante = 1′ hat, ein Gewinde von ebenfalls 1′ Steigung geschnitten werden, so ist klar, daß sich die Leitspindel ebenso schnell wie die Arbeitsspindel drehen muß. Daraus folgt weiter, daß das treibende und getriebene Wechselrad gleiche Zähnezahlen haben müssen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Georg Knappe

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