Riemen- und Kettentriebe

  • Hans Rögnitz
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 55)

Zusammenfassung

Bei den einfachen Riementrieben bleibt der Drehsinn erhalten. Soll er geändert werden, muß der Riemen gekreuzt aufgelegt werden. Häufig werden die Maschinen über ein Deckenvorgelege angetrieben: Zweifacher Trieb (Abb. 10). Stufenscheiben besitzen mehrere verschieden große Durchmesser, auf die der Riemen wahlweise umgelegt werden kann, wodurch dann die Übersetzung geändert wird. Bedingung ist aber, daß der Riemen bei allen Lagen die gleiche Spannung behält. Das wird erreicht bei Achsabständen A > 10 (d g d k ), wenn für alle Riemenlagen die Summe der gegenüberliegenden Durchmesser gleich bleibt. Für Abb. 11 besteht demnach die „Summengleichung“ S = d 1 + d 2 = d 3 + d 4 = d 5 + d 6. Die Durchmesser können durchweg verschieden ausgeführt werden, meist baut man aber die Stufenscheiben gleich, so daß in Abb. 11 d 1 = d 6, d 3 = d 4 und d 5 = d 2 wird. Mit den einfachen Stufenscheiben können bis etwa fünf verschiedene Drehzahlen erzeugt werden. Werden mehr Stufen verlangt, so erhöht man nicht die Zahl der Durchmesser, sondern vervielfacht die Drehzahlen durch ein Vorgelege.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1944

Authors and Affiliations

  • Hans Rögnitz
    • 1
  1. 1.Ingenieurschule BeuthReichshauptstadt BerlinDeutschland

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