Goniometrische Messungen

  • G. Berndt
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 18)

Zusammenfassung

Die bekannteste und zugleich roheste Form des Goniometers ist der sogenannte Transporteur (Big. 47). Er besteht aus einem geteilten Halbkreis, dessen Mittelpunkt in der unteren Schiene gekennzeichnet ist. Zu dem eigentlichen Anlegegoniometer gehört schließlich noch ein drehbarer Schenkel (Fig. 48 und 49), dessen Index (in seiner Verlängerung) stets durch den Mittelpunkt gehen müß. Bei roher Ausführung, wie sie bei den auf Papier gedruckten Teilungen vorliegt, muß man mit Fehlern von mindestens 1/5° rechnen, während man bei sauberer Teilung auf Metall unter Umständen mit 1/20°(= 3′) auskommen wird. Zu diesen Teilungsfehlern treten dann aber noch die Schätzungsfehler mit mindestens 1/10° so daß sich aucn im letzteren Falle nur eine Genauigkeit von etwa 10′ ergibt. Dieser Fehler bleibt erhalten, wie lang man auch den beweglichen Schenkel wählt, während ein damit berechneter Abstand absolut um so ungenauer wird, je länger der Schenkel ist.

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Literatur

  1. 1).
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

Authors and Affiliations

  • G. Berndt
    • 1
  1. 1.Technischen HochschuleDresdenDeutschland

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