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Zusammenfassung

Die Spieltheorie ist eine mathematische Disziplin, und deshalb ist die physikalische, biologische, rechtliche oder soziale Beschaffenheit der Spieler für uns völlig gegenstandslos, solange wir uns im Rahmen der Spieltheorie bewegen. Unter Spielern können daher sowohl einzelne natürliche Personen verstanden werden als auch ganze Kollektive (beispielsweise Mannschaften in sportlichen Wettkämpfen) oder juristische Personen (etwa Prozeßgegner vor Gericht), ebenso aber auch miteinander Krieg führende Organisationen sowie biologische Arten im Kampf ums Dasein. Bisweilen ist es zweckmäßig, der Natur die Rolle eines Spielers zuzuteilen. Die Ungewöhnlichkeit dieser Problemstellung, bei der die Natur als Spieler auftritt (d. h. als ein ganz bestimmte Interessen vertretender Teilnehmer), und die Bedeutung dieses Gebiets der Anwendung der Spieltheorie zwingen uns, auf die Spiele gegen die Natur genauer einzugchen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • N. N. Vorobjoff

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