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Schlußfolgerungen

  • Wolfgang Bräuer
  • Oliver Kopp
  • Roland Rösch
Chapter
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Part of the Umwelt und Ressourcenökonomie book series (UMWELTRESS)

Zusammenfassung

Die chinesische Fallstudie kommt zu folgenden Schlüssen:
  1. 1.

    Das Energiesystem der VR China ist gekennzeichnet durch eine hohe Kohlenstoffabhängigkeit und eine geringe gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz. Daher gehört China heute schon zu den größten CO2-Emittenten der Welt. Die zukünftigen CO2-Emissionen der VR China werden vermutlich ein Ausmaß erreichen, das sämtliche Anstrengungen der westlichen Industrieländer zur CO2-Reduktion wirkungslos macht. Andererseits sind in China aber aufgrund der geringen energetischen Effizienz und aufgrund der hohen Kohlenstoffabhängigkeit des chinesischen Energiesystems CO2-Reduktionen im internationalen Vergleich kostengünstig durchzuführen. Dies sind Gründe, die VR China in eine international koordinierte Klimapolitik, z.B. im Rahmen von JI-Kraftwerkprojekten einzubeziehen. Die Anreize für die Durchführung gemeinsamer JI-Projekte wären sowohl in der VR China also auch in der Bundesrepublik Deutschland dafür ausreichend. Allerdings könnten härtere ökonomische Instrumente, wie beispielsweise Abgaben oder ein System handelbarer Emissionsrechte, die Anreizwirkung für JI noch verstärken.

     

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Literatur

  1. 149.
    Der Kostenverlauf für die Verbesserung der energetischen Effizienz an einer Anlage kann nur bedingt auf gesamtwirtschaftliche Verhältnisse übertragen werden. Im Fall einer Aggregation der Kostenverläufe aller Anlagen kommt man aber sicherlich auch auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene zu überproportionalen Kostenverläufen.Google Scholar
  2. 150.
    Hier bleibt zu prüfen, ob der Strombezug aus der norwegischen Wasserkraft nicht an anderer Stelle durch fossile Primärenergieträger substituiert werden muß.Google Scholar
  3. 151.
    Zu den Protagonisten des Joint Implementation-Konzeptes zählen nicht nur allein die Bundesregierung mit den entsprechenden Ministerien, sondern auch Industrieverbände (Gesamtverband des deutschen Steinkohlenbergbaus; Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.) und Umweltgruppen (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 1994: 97; Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 1992: 47ff.; Enquete-Kommission, 1992: 100f.).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Bräuer
  • Oliver Kopp
  • Roland Rösch

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