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Das Spannungsfeld zwischen mittelständischen Strukturen und Regierung sowie Legislative

  • Eva Mroczek
  • Liliane von Schuttenbach
  • Mieczysław Ciurla
Chapter
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Part of the Beiträge zur Mittelstandsforschung book series (MITTELSTANDSF., volume 6)

Zusammenfassung

Im Hinblick darauf, daß inzwischen die Grundlagen der Marktwirtschaft vorhanden und die ersten beachtlichen Erfolge bei der makroökonomischen Stabilisierung erzielt worden sind, stellt sich die Frage, ob sich vielleicht die ersten Zeichen für eine eigenständige Mittelstandspolitik der polnischen Regierung erkennen lassen. Dabei ist zwischen einer rahmenorientierten Mittelstandspolitik und selektiv ausgestalteten Mittelstandsförderung zu unterscheiden.

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Referenzen

  1. 1.
    Vgl. P. Klemmer / W. Friedrich / B. Lageman (Hrsg.) (1996), S. 26.Google Scholar
  2. 2.
  3. 3.
    Einer der wichtigen Programme auf der internationalen Ebene ist das 1989 aufgelegte PHARE-Programm (“Poland and Hungary Assistance for Restructing of the Economies”) als ein Instrument der EU zur technischen und finanziellen Unterstützung des Übergangs von der zentralen Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft in Mittel- und Osteuropa. Die PHARE-Hilfe konzentriert sich vorrangig auf die Umstrukturierung und/oder Privatisierung der öffentlichen Unternehmen in Industrie und Landwirtschaft sowie die Unterstützung des privaten Sektors. Seit 1990 stellt das Bankinstitut der EU, die Europäische Investitionsbank (EIB), ihre Mittel und ihr Know-how in Polen und anderen osteuropäischen Ländern zur Verfügung. Prioritäten werden vor allem im Verkehrs- und Telekommunikationssektor, im Energie- und Umweltsektor sowie im Industriebereich gesetzt.Google Scholar
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    Vgl. Ministerstwo Gospodarki (1998) und Ministerstwo Gospodarki (1999).Google Scholar
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    Ausführlicher vgl. Kapitel 5.3.3.4. und 5.3.4. dieser Arbeit.Google Scholar
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    Mehr dazu vgl. Kapitel 5.3. dieser Arbeit.Google Scholar
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    Im Rahmen des Regierungsprogramms “Zentrum-Reform” wurden mit dem Gesetz über die öffentliche Verwaltungsreform vom 8. August 1996 mehrere Ministerien und öffentliche Ämter aufgelöst, z.B. Ministerium für Industrie und Handel, Privatisierungsministerium, Ministerium für die Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, Bauwirtschaftsministerium, Innenministerium, Zentralplanungsamt. An dieser Stelle entstanden entsprechende neue Ministerien: Ministerium des Inneren und der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaftsministerium, Schatzministerium und andere. (Dz. U. Nr. 106/1996, Pos. 497).Google Scholar
  13. 13.
    Die Schaffung eines zweistufigen Bankensystems (das heißt die Trennung von Notenbank und Geschäftsbanken) war Ausgangspunkt der Restrukturierung: Monopolistische Strukturen mußten aufgebrochen und große Kreditinstitute entflochten werden. Die zweite Phase der Bankreform bestand in der Rekapitalisierung der Kreditinstitute (1993) und der Stärkung des regulatorischen Rahmens. Es fand eine Entflechtung der vielfach vorhandenen wechselseitigen Beteiligungsverhältnisse zwischen den Banken und ihren Hauptschuldnern statt. Der entscheidende und abschließende Reformschritt ist die inzwischen erfolgte Entlassung der Finanzinstitute aus der staatlichen Obhut.Google Scholar
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    Eine kritische Analyse des polnischen Kapitalmarktes im Zeitraum 1989–1997 wird ausführlich vom Danzi-ger Institut für Marktwirtschaft präsentiert. Vgl. Pietrzak et al. (1998).Google Scholar
  18. 18.
    Die zukünftige Entwicklung des Kapitalmarktes steht unter dem Zeichen der seit Januar 1999 laufenden Rentenreform und des börslichen Funktionieren s von Rentenfonds. Damit wird sich die Situation auf der Kapitalangebotsseite entscheidend verändern. Andererseits wächst bei den meisten polnischen Unternehmen ständig auch der “Hunger” nach Kapital. Die von den Rentenfonds mobilisierten Ersparnisse sollen vor allem zur Finanzierung der inländischen Betriebe verwendet werden.Google Scholar
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    Vgl. Ministerstwo Gospodarki (1998), S. 5–6.Google Scholar
  20. 20.
    Ausführlicher über organisatorische Vertretung der KMU vgl. Kapitel 5.4. dieser Arbeit.Google Scholar
  21. 21.
    Sie erhalten z.B. rückzahlbare Zuschüsse für Zinsaufwendungen, Beratungskosten und Schuldentilgung, sofern sie sich verpflichten, sich für zwei Jahre nicht mehr als Arbeitslose registrieren zu lassen. Damit wird die Aufnahme einer wirtschaftlichen Tätigkeit unterstellt, jedoch wird seitens der Arbeitsverwaltung nicht geprüft, ob tatsächlich eine unternehmerische Betätigung stattfindet. Daher sind Mitnahmeeffekte nicht auszuschließen.Google Scholar
  22. 22.
    Expertengespräche im polnischen Finanzministerium.Google Scholar
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    Vgl. B. Piasecki (1997), S. 167 ff.Google Scholar
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    Zur ausführlichen Darstellung der Untersuchung vgl. L. von Schuttenbach / K. Matusiak (1997).Google Scholar
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    Die Analyse der polnischen TGZ geht auf drei Untersuchungen zurück. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von K. Matusiak vom Institut für Ökonomie der Universität Lodz hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Gründer- und Innovationszentren e.V. in Polen erstmals die neu entstehenden TGZ 1994 untersucht und diese Untersuchung im Jahre 1997 wiederholt. Eigene Untersuchungen wurden in Polen Anfang Sept. 1996 durchgeführt. Alle drei Untersuchungen stützen sich auf Totalerhebungen, die bei allen zu dem jeweiligen Zeitpunkt existierenden TGZ durchgeführt wurden. 1994 konnten aufgrund der zurückgeschickten Fragenbögen 16 von 23 Zentren untersucht werden. 1996 antworteten 18 von ca. 36 TGZ und 1997 haben sich 46 von 55 TGZ an der Fragebogenaktion beteiligt.Google Scholar
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  30. 30.
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  31. 31.
    Der Wechselkurs betrug Ende 1997: 1 DM = ca. 2 polnische Zloty.Google Scholar
  32. 32.
    R. Sternberg et al. (1996), S. 55.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Kapitel 3.4.1.2. dieser Arbeit. 34 Lediglich im Falle von drei Dienstleistungsunternehmen wurden Spezialisierungsschwerpunkte genannt. Es handelte sich dabei um eine Software-, eine Design- und eine Consultingfirma. Aufgrund der durchgeführten Expertengespräche ist davon auszugehen, daß viele Firmen den sogenannten “Generalisten” angehören, die keine extremen Spezialisierungsschwerpunkte aufweisen und sogar zwei Wirtschaftssektoren (dem Verarbeitenden Gewerbe und den Dienstleistungen) zuzuordnen sind.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Eva Mroczek
    • 1
  • Liliane von Schuttenbach
    • 2
  • Mieczysław Ciurla
    • 3
  1. 1.MannheimDeutschland
  2. 2.DarmstadtDeutschland
  3. 3.WrocławPolen

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