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Untersuchungen zur diagnostischen und prognostischen Bedeutung von CK-MB-Bestimmungen bei frischem Herzinfarkt

  • B. Brisse
  • F. Bender
  • H. Dittrich
  • J. Bacher

Zusammenfassung

Die Diagnose des frischen Herzinfarktes erweist sich trotz der zahlreichen klinischen und biochemischen Parameter gelegentlich, insbesondere bei komplizierten Verläufen, als problematisch. Ekg-Veränderungen haben sich nach umfangreichen Studien von Roark u. Mitarb. (5) als relativ unempfindlich erwiesen, da sie nur in 78% der Fälle die Infarzierung anzeigen, während die Bestimmung der SGOT, LDH.und CPK in 98–100% der Fälle ansteigen, aber nur in 65 bis 90% als spezifisch gelten können. Die CK-MB könnte nach bisherigen Erfahrungen sowohl die erforderliche Empfindlichkeit wie Spezifität in der Herzinfarktdiagnostik aufweisen. Nach experimentellen Untersuchungen lassen sich darüber hinaus aus dem max. Enzymanstieg, nach Myokardischämie Rückschlüsse auf den zellulären Enzymverlust und das Ausmaß der myokardialen Schädigung ziehen. Serienuntersuchungen bei nachgewiesenem Herzinfarkt haben in der Klinik (9, 6, 1) zu ähnlichen, teilweise auch widersprüchlichen Ergebnissen geführt. In den folgenden Untersuchungen wurden diagnostische und prognostische Kreterien der CK-MB-Bestimmungen bei Messungen im Rahmen der routinemäßigen Blutentnahmen sowohl zu Beginn wie im Verlauf nach einem frischen Herzinfarkt sowie bei Patienten mit Koronar-Angiographien und nach extrakorporaler Zirkulation durchgeführt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • B. Brisse
    • 2
  • F. Bender
    • 1
  • H. Dittrich
    • 1
  • J. Bacher
    • 1
  1. 1.Medizinische Klinik und Poliklinik, Abteilung Innere Medizin C (Kardiologie und Angiologie) und Chirurgische Klinik, Abteilung für Thorax-, Herzund GefäßchirurgieWestfälischen Wilhelms-Universität MünsterDeutschland
  2. 2.Med. Klinik und Poliklinik d.Westfälischen Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland

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