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Thymolum

  • B. Fischer
  • C. Hartwich

Zusammenfassung

Das Thymol ist in den höher siedenden Antheilen der genannten ätherischen Oele enthalten. Aus Ausgangsmaterial dienen heute insbesondere die Samen von Ptychotis Ajowan, nur selten das Thymianöl: Man unterwirft Ajowanöl der Destillation und fängt die bis 200° C. übergehenden Partien gesondert auf. Die im Rückstände verbleibenden Antheile, in welchen das Thymol angereichert ist, werden mit Natronlauge behandelt. Man verdünnt die Lösung, welche Thymolnatrium enthält, mit Wasser, lässt sie durch Absetzen klar werden, zerlegt alsdann die geklärte Lösung durch Salzsäure. Hierdurch scheidet sich freies Thymol ab, welches man mechanisch von der Lauge trennt. Die letzten Beste gewinnt man aus dieser durch Ausschütteln mit Aether. — Das Kohthymol wird schliesslich destillirt und durch Abkühlen zum Krystallisiren gebracht. Erscheint das Destillat gefärbt, so entfärbt man es vor dem Krystallisiren durch Digestion mit Thierkohle. Durch Umkrystallisiren aus verdünntem Alkohol oder aus Aether erhält man wohlausgebildete Krystalle.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1910

Authors and Affiliations

  • B. Fischer
    • 1
  • C. Hartwich
    • 2
  1. 1.BreslauPolen
  2. 2.ZürichSchweiz

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