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Verstärkung von Spannungen und Strömen im Kurzwellengebiet

  • M. J. O. Strutt

Zusammenfassung

Allgemeine Betrachtung einer Verstärkerstufe. Man kann eine Verstärkerstufe äußerlich auffassen als ein Gebilde mit zwei Eingangsanschlüssen und zwei Ausgangsanschlüssen. Zwischen den beiden ersten Anschlüssen ist die Eingangswechselspannung und zwischen den beiden letzten Anschlüssen die Ausgangswechselspannung vorhanden. Eine erste Forderung, die wir an Verstärkerstufen stellen, ist: Die Ausgangsamplitude soll mit der Eingangsamplitude proportional sein (Linearität). Das Verhältnis der Ausgangsamplitude zur Eingangsamplitude (wir setzen eine rein sinusförmig von der Zeit abhängige Eingangswechselspannung voraus) heißt Verstärkung g. Diese Zahl g soll unter Berücksichtigung der anderen Forderungen (Stabilität, zu verstärkendes Frequenzintervall) bei Spannungsverstärkern möglichst groß sein. In Empfangsgeräten ist hierbei die Verbrauchsleistung sowie die Nutzleistung der Verstärkerstufe stets klein (größenordnungsmäßig 1 Watt). In Abb. 96 ist eine Pentode zur Spannungsverstärkung im Kurzwellengebiet gezeichnet. Das Steuergitter ist mit g1 bezeichnet, das Schirmgitter mit g2 und das Bremsgitter mit g3. Die Gitter 2 und 3 sind hochfrequenzmäßig mit der Erde E (Gerätegehäuse) verbunden. In gleicher Weise ist die Metallisierung m der Röhre (metallische Hülle aus Metallspritzfarbe oder aus einem Blechmantel bestehend) direkt mit der Erde verbunden.

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1939

Authors and Affiliations

  • M. J. O. Strutt
    • 1
  1. 1.EindhovenNiederlande

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