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Zur Physiologie und Pathologie der Parotissekretion

  • Konrad Seile
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE)

Zusammenfassung

Die chemisch oder chemisch-physikalische Untersuchung isolierter Verdauungssekrete auf normale oder abweichende Bestandteile und Zusammensetzung gehört bislang überwiegend in das Gebiet der experimentellen Medizin, wie es seit den klassischen Versuchen von Ludwig, Heidenhain, Pawlow oder Barkin u. a. bekannt ist. Die klinische Diagnostik muß bei Analyse des Magen-, Duodenal- oder Dünndarmsaftes stets entweder mit Beimengungen aus höher gelegenen Anteilen des Verdauungsschlauches wie im Falle des Magensaftes oder nut heterogenen Flüssigkeitsgemischen wie im Falle des Duodenalsaftes rechnen. bür Studien der Verdauungsvorgänge sind solche Säftemischungen eigentlich nur erwünscht, da bei Versuchen in vitro somit eine gewisse Annäherung an die physiologischen Verhältnisse erreicht wird. Zieht man allerdings aus solchen Saftanalysen Rückschlüsse auf die anatomische und physiologische lntaktheit der sezernierenden Epithelien und Drüsensysteme, so muß man bekanntlich mit zahlreichen Unsicherheitsfaktoren rechnen. So werden zur diagnostischen Sicherung einer Affektion im Verdauungsschlauch zumeist mehrere Methoden angewandt, wie z. B. beim Magen die Röntgenuntersuchung, die Gastroskopie, die Analyse des Magensaftes mit den verschiedensten modernen Methoden (chemisch, cytologisch, elektrophoretisch usw.) oder neuerdings die Biopsie (Henning, Heinkel, Elster).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Konrad Seile
    • 1
  1. 1.Medizinische UniversitätsklinikLeipzig C 1Deutschland

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