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Zusammenfassung

Die Vorausberechnung der Temperaturverteilung im Innern einer elektrischen Maschine ist bis heute fast ausnahmslos in der Weise versucht worden, daß man den Nachdruck darauf legte, wie von vornherein das wärmewirtschaftliche Verhalten der als Körperganzes aufzufassenden Konstruktion in einen Ansatz zu bringen sei Man hat in diesen Weg vielleicht die Hoffnung gesetzt, daß man dabei die eingebürgerten überschlägigen Methoden der Praxis würde stützen können, die durch Einführung des empirischen Begriffes der „wirksamen Oberfläche“ den Aufschluß über die Erwärmung eines elektrischen Apparates bis heute noch in die Form des Newtonschen Abkühlungsgesetzes zwängt. Dadurch ist man einer gründlichen Arbeit, auch da, wo sie geleistet werden könnte, immer ziemlich aus dem Wege gegangen. Man gelangte wohl zu qualitativen Aufschlüssen, aber die eigentliche Aufgabe war nicht zu fördern. Dem Wesen dieser Aufgabe als potentialtheoretischem Probleme entspricht es, daß man sich vor allen Dingen erst den Körperelementen und den elementaren Wärmewirtschaften, die darin ein mehr oder weniger selbständiges Leben führen, zuwendet. Der Endaufgabe fällt dann die Lösung des mit unerläßlichen Annahmen immer noch genug belasteten Ansatzes für die Austauschbeziehungen zu, die in wärmewirtschaftlicher Hinsicht zwischen den einzelnen Körperelementen bestehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Ernst Stumpp

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